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tcr Geist, der ihm wenig Ruhe gönnte,machte ihn für die Würde eines Ncicbsobcr-Hauptes gleichgültig. Um so eher wagte derHerzog Friedrich von Oestreich, Albrcchts ISohn, einen neuen und glücklichern Versuchdie deutsche Königskrone auf sein Hauptzu bringen. Die meisten Kurfürsten gabenihm ihre Stimme; Maynz, Trier undBöhmen erklärten sich aber für den HerzogLudwig von Bauern. Dieser trug anfangsBedenken, dem mächtigen Herzoge von Oest-reich sich entgegen zu stellen; aber er ließsich endlich doch dazu bereden, und bezahltedie Stimmen, die ihm die Königswürdeverschafften, noch überdies sehr thcucr. Erwurde in Frankfurth, und Friedrich in Sach-scnhauscn, gewählt. Aber erst nach sechsJahren (1522) wurde die Fehde zwischen denbeyden Königen entscheidend. Friedrich, der,ohne eine ansehnliche Verstärkung, die ihm seinBruder Leopold zuführte, zu erwarten, überden Inn in Bayern eingedrungen war, hatte KeyMühldorf das Unglück, nicht nur geschlagen,sondern auch gefangen zu werden. Ludwighatte seinen Sieg hauptsächlich dem KönigeJohann von Böhmen , dem Burggrafen Frie-drich