aus ihrem Sarge herausnehmen, und, mit derKrone und mit königlichen Kleidern geschmückt,auf den Thron setzen lies. Die Großen muß«tcn sie für seine rechtmäßige Gemahlin aner-kennen, und den Saum ihres Gewandes küs-sen. Hierauf folgte ihre feycrliche Beerdi-gung. Ais Regent hat sich Peter IV durchseine strenge Verwaltung der Gerechtigkeitausgezeichnet, die jedoch manchmahl in Ma-nisch - launige Iustitz ausartete (st. 1Z67).
Peters Nachfolger, Ferdinand, dessen Ge-schichte sich in innere Unruhen und Licbeshän-dcl thcilt, beschloß (izoz) den alten Manns-siamm der Könige von Portugal, weil mandie männliche Nachkommenschaft der Agnesvon Castro nicht als rechtmäßig anerkennenwollte. Ferdinand hatte seine, an den KönigJohann I von Castilien, vermählte Tochter,Beatrix, zur Kronerbin erklart. Ehe dieseaber mit ihrem Gemahle nach Portugal kam,riß Eleonore, Ferdinands Wittwe, die Regie-rung an sich, die sie mit ihrem Lieblinge Fer-nandes Andeyro, thciltc. Die Söhne derAgnes befanden sich in so großer Gefahr, daßsie sich nach Castilien retten mußten, und Don
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