Druckschrift 
8 (1803)
Entstehung
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Einwilligung sich nicht vcrhcyrathcn wollte;sie protcsiirtc jedoch bald gegen diesen Eid,den man ihr abgezwungen hatte, und wäh-rend der Zeit, daß man beschäfftigt war,ihr einen Gemahl zu geben, entschied sie sichin der Stille für den aragonischen Kronprin-zen Ferdinand. Ferdinands Oheim, derGroßadmiral von Castilicn, und der Erzbi-schof von Toledo, brachten sie (1469) nachValadolid, wohin Ferdinand in fremderKleidung gekommen war. Der Erzbischofgab vor, daß der Pabsi zn dieser ehelichen Ver-bindung bereits seine Einwilligung gegebenhabe, und sie wurde wirklich vollzogen.Villcna empfand über seinen verunglücktenPlan so viel Verdruß, daß er, um sich ander Zsabella zu rächen, den Heinrich bcwog,seiner Tochter Johanne, oder Vcrtrandilla,die Thronfolge zu versichern. Der castili-sche Adel thcilkc sich darüber in zwcy Par-thevcn, die durch Mord und Raub gegeneinander wütheten. Villena und Heinrich IVstarben nicht lange nach einander (1474 und1475). Der junge Villena stellte sich nunan die Spitze einer Parthcy, die dem Kö-nige Alfons V von Portugal, der sich mit

der