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hin, daß man ihm (1402) die Regentschaftübertrug. Als er (1404) sein Leben be-schloß , glaubte der Herzog von Orleans sichnun ohne Nebenbuhler; denn der Nachfolgerdesselben, der Herzog Johann der Uner-schrockene, schien ihm gar nicht furchtbar.Ja, der Herzog von Orleans hielt ihn fürso unbedeutend, daß er sich auf eine fürihn sehr beleidigende Weise rühmte, die Tu-gend seiner Gemahlin besiegt zu haben, unddaß er über des Johanns Schicksal in Epi-grammen spottete. Darüber wurde dieseraber endlich so sehr von Nachsucht erfüllt,daß er den Herzog von Orleans (1407)auf der öffentlichen Straße in Paris,ermorden ließ. So sehr Orseans ver-haßt war, so erregte seine Ermordung dochein lautes Mißvergnügen. Johann war inder Angst so unbesonnen, sich selbst als denUrheber des traurigen Auftrittes auzugcbcn.Nach einiger Zeit suchte er wieder seineUnschuld zu behaupten, und es fand sichwirklich ein parisischer Doctor der Theologie,der den Mord des Orleans für die wohlver-diente Hinrichtung eines Tyrannen, einesEmpörers, eines Giftmischers n. f. w. er-klär-