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dcr Sclavc eines Lieblings, Roberts vonVere, eines schönen, aber sehr ausschwei-senden Mannes, so ohne alle Ucbcrlegung,daß er ihn znnr Grafen von Oxford, zumMarkgrafen von Dublin, ja endlich garzum Herzoge von Irland, erhob; daß erihm die Herrschaft über diese Inseln aufseine Lebenszeit abtrat, und ihm eine Nichtezur Gemahlin gab. Die Oheime des Küni-gcs, die diese Günstlingsrcgicrung unerrrag-lich fanden, bewirkten (iz86), in Verbin-dung mit den meisten Großen, daß dieNegierung einem Staatsrathe von 14 Per-sonen übertragen, und dem Richard weiternichts, als dcr königliche Titel, übrig ge-lassen wurde. Richard machte einen unglück-lichen Versuch, bey seinen Königsrechtcnsich mit Gewalt zu behaupten. Sein Günst-ling Vere mußte nach Flandern fliehen,und einigen Rathen des Königes kostete esdas Leben.
In diesem Znstande blieb die Sache einvaar Jahre, als Richard, wahrscheinlich aufdie Uneinigkeit der Gegenparthey rechnend,plötzlich (iz8s>) den Mnth hatte, seine
ver-