Druckschrift 
7 (1803)
Entstehung
Seite
411
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Grundsatzes verschaff-s ihm den Besitz derschönen östrcichischen Lander.

Der mächtigste Fürst Deutschlands warnm diese Zeit der König Ottokar von Böh-men. Auch ihm hatten die deutschen Rcicbs-siändc ihre Krone antragen lassen, aber einsstolze Weigerung von ihm empfangen.Sttokar, für den die Würde eines Reichs-obcrhanptes so wenig Werth hatte, fühltenoch weniger Achtung für das Anselm der-selben, Er konnte sich daher nicht entschlie-fen, den ehemahligen Grafen von Habsburgals seinen König, als seinen Lehnsherrn,anzuerkennen. Eben dieser Ottokar, od?rvielmehr sein Vater, hatte sich der Länderder ausgestorbenen Herzoge von Oestreichbemächtigt, und sie waren ihm von demKönige Richard durch einen Lehnbrief zuge-sichert worden. Aber die Kurfürsten hattendiese Handlung nicht genehmigt, und Otto-kar wollte sich auch nicht von neuem beleh-nen lassen. Hierzu kamen lebhafte Klagen,welche die östrcichischen Lehnsleute über seineürenge Regierung führten. Ottokar solltesich vor seinem Obcrhauptc, dem .Könige

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