ses, dm Kurfürsten von Maunz au denwachem Grafen Rudolf von Habsburg, dereinst auf einer Reise nach Rom sein Be-gleiter gewesen war. Der große, ansehnlichgenante, tapfere, redliche, gottesfürchtige,kluge Rudolf schien alle zu einem Reichs-obcrhauxte erforderlichen Eigenschaften zubesitzen. Der Kurfür st von Maynz empfahlihn daher der Wahl seiner Mitkurfärsten,und da besonders der Herzog Ludwig vonBayern sich für denselben erklärte, so wurdeer (127z Sept. ) wirklich zum Königeernennt.
Von dem Schlosse Habsburg, von wel-chem Rudolf seinen Nahmen entlehnte, istim jetzigen Eanton Bern noch ein alter,dicker Thurm, nebst einem Nebengebäude,vorhanden. Der Erbauer desselben war(um 1077) eilt Bischof Werner von Stras-burg, ein Vorfahr unseres Rudolfs. Die-ser hatte, ausser den Besitzungen im Aarganund in Oberclsaß., auch noch die Grafschaf-ten Kyburg, Baden und Lcnzbnrg, die ihnzu einem der mächtigsten Grasen in Sber-deutschland machten. Die Nachricht von