Druckschrift 
7 (1803)
Entstehung
Seite
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die Ehre des Kaisertitels bewarben, derenglische Prinz Richard von Cornwalüs,und der König Alfons von Castilicn. Jederkatte seine Parthcy unter den Kurfürsten,die ihm sehr ansehnliche Geldgeschenke ver-schafften; bcyde ivnrdeil daher gewählt.Doch Richard bekam Deutschland wenig,und Alfons gar nicht m scheu. Alfonsverlangte, daß ihm Richard seine Ansprücheauf die Kaiserwürde aufopfern sollte. Wieer aber sein Verlangen nicht erfüllt sah,so begnügte er sich mit dem Titel der Kauscrwürde.

Der Pabst sah also nunmehr seinenWunsch, daß das Kaiserlhum dem hohemstausischen Hause entzogen werden möchte,erfüllt. Der noch einzige Abkömmling des-selben, Konrad, der bey dem Tode seinesVaters Konrads IV, erst zwey Jahrc altwar, und daher von den Italienern Comradino (Konrädchen) genennt wurde, ge-wahrte eine schöne Gelegenheit, die Kai-scrwürde den Hohenstaufen zu entreißen.Die Ohnmacht derselben wollte aber derPabst nicht unbenutzt lassen, ihren völligen

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