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Königs von Jerusalem beystehe» sollte,setzte er sich (1168) selbst in den Besitzdieses Landes. Die dadurch erwachsenefnrchtbare Macht benutzte Nurcddins NeffeSalahcddin (Saladin), eben so edel alstapfer und klug, das christliche KönigreichJerusalem zu vernichten. Zuerst nurStatthalter von Aegypten, ließ er durchden eigen von seinen Brüdern Jemen (Süd»arabien), durch den andern Mesopotanien,erobern. Wie er nun vollends nach Nur-reddins Tode (1174) auch Sultan vonDamast geworden war, nahm er den Chri-sten in Syrien einen Ort nach dem andernweg, entriß er ihnen endlich sogar Jeru-salem. Den Verlust von Jerusalem zogden Christen hauptsächlich die unter ihrenFürsten herrschende Uneinigkeit zu. DerKönig Balduin IV schlug einen verrätheri-schen von Salaeddin gewonnenen Tem-pelherrn, der mit einem Corps von Türkengegen Jerusalem anrückte, tapfer zurück;bald machte jenen aber die Krankheit desAussakcs unfähig zu regieren und zu fechten.Da er nun befürchtete, daß seine Feinde,der Fürst Boemund von Antiochien und der
Graf