einem harnen Gewände und barfuß wall-fahrtete. Die Geistlichkeit und der Pabstbenutzten seine Verlegenheit sehr gut. umihm die Aufhebung der clareudonischenKirck'enverordnungcn, und die frcpe, Appel-lation nach Rom , abzubringen.
Heinrich II, der mit der Geistlichkeitseines Reiches so viele verdrießliche Hän-del hatte, war auch in seiner Familie,in seinem häuslichen Leben, nicht sehrglücklich. Er liebte, ausser seiner Ge-mahlin noch eine gewisse Rosemunde Cii'f-fort, welche jene, die ihrem Gemahle.wegen der Verletzung der ehelichen Treueeben keine Vorwurfe zu machen brauchte,ermorden ließ. Auch brachte Eleonoreihrem, dem Knabenalter kaum erwachsenen,aber eiteln und stolzen Sohne, dem Kron-prinzen Heinrich, so feindselige Gesinnungengegen seine» Vater bey, daß er sich mitdem Könige Philipp August, dessen Feinde,in ein Einverständnis einließ. A!S Heinrich(ii8ö) starb, wurde Richard Kronprinz.Diesem war Philipp Augusts Schwesterzur Gemahlin bestimmt; aber sie gefiel
dem