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7 (1803)
Entstehung
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gnng von Sünden diene. Die Vögte desBischofs vollzogen ober die Strafverorduuu-gen ihres Herrn mit so vieler Uubarmher-zigkeit, daß sie sich die gewaltsamsten Pinn-dernngcn erlaubten. Eben dieser ungerechtsieenge Adalbert war derjenige, dessen Grund?sähe den jungen Heinrichs IV verdarben,der ihm den Glauben bcnbrachtc, daß erseinen Neigungen nicht den geringsten Zwanganthun dürfe. Heinrich schweifte besondersin der sinnlichen Liebe gewaltig aus. Erhatte gewöhnlich zwei) oder drei) Mätressenzugleich, und dennoch war kein anderesschönes Frauenzimmer vor seinen Anfechtun-gen sicher. Ost brauchte er, um zur Errei-chung seines Zieles zu kommen, Gewalt.Zuweilen gicng er des Nachts, von einemoder zwey seiner Vertrauten begleitet, umher,um auf schöne Weiber und Mädchen Jagd zumachen; mehr als einmal befand er sich aberin Lebensgefahr. Der wollüstige Heinrich,war jedoch gegen diejenigen, die sich der Be-friedigung seiner sinnlichen Lüste widersetzten,zuweilen so grausam, daß er sie durch Meu-chelmörder aus der Welt schaffen ließ. Wiesehr mußten aber solche Ben spiele, wie

Adal-