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7 (1803)
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die Casse des schwelgerischen Erzöischofs nichtertragen konnte. Das schlimmste wcir, daßseine Hofleute daS herrliche Leben auch wah-rend der Abwesenheit ihres ErzbischofS fort-sehten, und daß er, wenn er nach einemoder zwey Jahren wieder zurück kam , seineEinkünfte eben so verschwendet fand, alswenn er gegenwärtig gewesen wäre. Diemeisten vornehmen Männer in Bremenhielten sich zweu, drcy und mehrere Weiber:sie lebten in Ehebruch, Blutschande nnd an-dern lasterhaften Ausschweifungen. Adal-bert, dessen Bcospiel doch so wenig muster-haft war, nahm zuweilen die Maske desstrengen Sittenrichters vor, und rügte dieunmoralische Aufführung seiner Diener undUntergebenen sehr scharf von der Kanzelherab. Aber die Bremer lachten über seineväterliche Züchtigung. Im Zorne beschloßnun der Erzbischof, sie aus eine empfindlicheArt zu strafen. Er sprach ihnen, sobald sicheine Gelegenheit hierzu zeigte, den Besitzihres Vermögens ab, und sagte ihnen, wennsie sich darüber beklagten: daß die Züchti-gung des Körpers der Seele heilsam sei),und daß der Verlust der Güthcr zur Neim-

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