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Das Soll und Haben von Eichborn & Co in 175 Jahren : ein schles. Beitr. zur vaterlaendischen Wirtschaftsgeschichte
Entstehung
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damals beispielsweise zwischen 162 und 145 auf und ab, Holland von151134, Paris von 8878, London von 4 rtlr 12'/ 2 ggr bis 7 rtlr 2/4 ggr,Wiener Währungs-Wechsel und Wiener Banko-Zettel von 90 rtlr bis 8'/ 2 rtlrfür 150 fl! Für die dadurch im größten Maßstabe hervorgerufeneSpekulation war aber der Umstand überaus gefährlich, daß zwischen derErteilung eines Auftrages nach auswärts und dem Empfange der Aus-führungsmeldung viele Tage vergingen, während die größten Schwan-kungen sich inzwischen vollzogen. Die Kosten für eilige Briefbestellungaber waren so beträchtlich, daß man sich nur ungern hierzu entschloß;die Gebühren für eine Estaffettensendung nach Warschau betrugen z. B.1793 23 rtlr 12 ggr Courant.

Auch Privatpersonen beteiligten sich an den damaligen Spekulationen;so gab z. B. Graf von Waldstein-Wartemberg in Wien als Tutor derGräflich Karolyschen Familien unter hinreichender Sicherstellung denAuftrag 150000 fl. österr. Währung zu fixen, widerrief denselben aber,als nach Verkauf von 55 000 fl. der Kurs stieg. Zahlreiche Fallissementswie u. a. der berüchtigte, oben bereits erwähnte Bankerott des TepperschenHauses in Warschau waren die Folge dieser übertriebenen Spekulationen,und die Geschäftsbriefe aus jener Zeit enthalten auffallend viele Anfragenüber die Verhältnisse von Firmen aller Branchen. Es war daher fürEichborn & Co, die sich selbst von derartigen Spekulationen gänzlichfern hielten, keine leichte Aufgabe, die, wie wir noch sehen werden,teils für das Hauptbankdirektorium in Berlin, hauptsächlich aber für dieKönigliche General-Direktion der Seehandlungs-Sozietät zu beschaffendenRimessen, für die sie das Delcredere ausdrücklich zu übernehmen hatten,in guten Wechseln aufzutreiben. Sie haben denn auch für ihre dabeibewiesene Vorsicht und Sorgfalt seitens der genannten Institute zu wieder-holten Malen ausdrückliche Anerkennung erfahren. Zu statten kamenihnen dabei die sehr beträchtlichen Summen von Wechseln, die aus demLeinengeschäft, in dem sie selbst nur mit den ersten und solidestenHäusern verkehrten, entsprangen.

Eine eigentliche Börse gab es damals in Breslau noch nicht undsomit auch keinen offiziellen Kurszettel. Dafür gab die Firma, und zwar,wie es scheint, als einziges Breslauer Haus nach dem Beispiele der ersten

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