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die damals für den schlesischen Handel überhaupt in Betracht kamen.An erster Stelle steht hier auch jetzt bereits nächst Hamburg undAmsterdam Berlin 1 ), wo die Firma zu der Seehandlung und einer Reiheanderer, heute nicht mehr existierender Häuser, wie z. B. der zu Anfangdes neunzehnten Jahrhunderts dann äußerst angesehenen BankierfirmaSalomon Moses Levy Wwe und Erben, lebhafte Beziehungen unterhielt 2 ).Über den geschäftlichen Verkehr mit Amsterdam haben wir oben bereitsgesprochen; wie er ressortierte auch der mit Hamburg, wo Eichborn & Cou. a. mit dem Hause Johann Cesar Godeffroy, welches später Weltruhmerlangte, in Geschäftsverkehr stand, wesentlich aus der Finanzierung desschlesischen Leinwandhandels durch die Firma, die in Verbindung damitin ihren Büchern ein besonderes „Auswärtiges Leinwandlager-Conto“ führte.Mit dem von ihr gepflogenen Proprehandel in Weinen, Wachs, Tee etc.hängt es dann zusammen, daß sie in der nächst gelegenen HafenstadtStettin mehrere und teilweise sehr rege Geschäftsfreunde hatte, denen sichspäter, wie wir noch sehen werden, in großen, mit der Firma gemeinsamunternommenen Tuchgeschäften das dortige Comptoir der Seehandlungzugesellt hat.
Im internationalen Geldverkehr schließlich scheint die Firma amPlatze bereits damals eine beherrschende Stellung eingenommen zu habenund der gemeinsame Korrespondent für alle auswärtigen Häuser vonBedeutung gewesen zu sein, die nur irgend eine bankgeschäftlicheAngelegenheit in Breslau zu erledigen hatten. So stand die Firma abseitsihrer laufenden Geschäftskorrespondenz mit Amsterdam, Hamburg undden übrigen großen Leinen- wie Tuchexportplätzen u. a. auch mit erstenHäusern in London, Wien und Prag in regem Verkehr und korrespondiertemit fast allen Frankfurter Bankiers. Östliche Handelsplätze, in denen dieFirma Geschäftsfreunde sitzen hatte, waren vornehmlich Brody, Krakau
!) Wenn wir einen Blick auf den Breslauer Courszettel aus dieser Zeit werfen (s. Abb. p. 49),finden wir vollkommen dementsprechend den Berliner Wechselcours hinter dem von Amsterdam undHamburg, also erst an dritter Stelle notiert.
2 ) Es ist interessant, daß Berlin nur sehr wenige alte Bankhäuser aufzuweisen hat, und daßdie älteste der großen und bedeutenden dortigen Firmen erst 1790 gegründet worden ist. Es freutdie Firma, gerade mit dieser wie auch noch einigen anderen und zum Teil sogar älteren BerlinerHäusern bis heute in Verbindung geblieben zu sein. Ähnlich liegen die Verhältnisse in Hamburg;eine wirklich alte Bankierstadt ist nur Frankfurt a. M.