Doch auch die Arbeit in der Berge Schacht,
Und was sie auf den Höh’n gewebt, gesponnen,Und was ein schlichter Denker tief gedacht,
Und was begabte Dichter kühn ersonnen,
Ihr habt’s mit regem Forschergeist ergründet,
Ihr habt es mit beredtem Wort verkündet.
Das Alte hielt Euch nicht in seinem Bann,
Ihr wußtet Schutt und Trümmer fortzuräumen!Ihr trugt der Zukunft Fahne oft voranUnd nicht in leeren wesenlosen Träumen,
Und alles Gute ist Euch unverloren,
Was aus dem Geist der neuen Zeit geboren.
Wir wünschen Glück zu Eurem Jubelfeste,
Doch nahn wir nicht als ungebet’ne Gäste.
Auch unser Haus darf solch ein Fest begehn,Wir dürfen würdig Euch zur Seite steh’n.
So seien diese Blätter Euch geweiht,
Die schlichte Kunde der Vergangenheit.
Von unsern Vätern gibt sie Euch Berichte:
Es waren Helden nicht der Weltgeschichte,
Doch Männer waren es von freiem Blick;
Sie wirkten stets mit Eifer und Geschick.
Mit treuer Pflege waren sie zur Hand,
Wo nur ein hoffnungsvoller Keim erstand.
Nie war’s ein Streben, das sich selbst genug,Die gold’ne Last zu andern Lasten trug,