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die fehlgeschlagene Hoffnung, mußte mein Fuhrmann bisAnnweiler fahren, es war ein schöner Abend und die NachtMondschein; ich brachte bei Siebel in meinem Schlafzimmereilige Stunden am Fenster zu, es waren Erinnerungen derFreude mit vieler Wehemut vermischt. Meine erste Reyse,die ich als junges Mädchen allein begann, war: Zumeinem Bruder, der Pfarrer da war. Damals lernte ichschon Sie und ihre Famille kennen; hier lag der Dryselsvor mir, wo ich in einer großen Gesellschaft Kaffee trank,wovon die meisten mir schon in die Ewigkeit vorange-gangen sind. Traurige Erinnerung! ich bin allein übriggeblieben, dieses trübte mein Andenken, an die unbeschreib-lichen Empfindungen, der ersten jugendlichen Freuden, ohnezwangvolle Aufsicht zu sein, ich kann wohl sagen dieswaren die angenehmsten Tage meines Lebens! Heiter fuhrich des Morgens fort, und wußte nicht, welch Unglückmeiner wartete. Unterwegs erfuhr ich schon, daß meinemNeveu seine Frau gestorben, Sie können nun selbst urteilen,wie mir bei solcher Nachricht zumute war. Allein die Vor-sehung fügte es, zur Stütze des Trostbedürfenden Wittwersund seiner fünf Kinder gekommen zu sein. Zu Zweybrückenerholte ich mich wieder in dem Schooß meiner zärtlichenFreunde. Seit dieser Zeit hat eine onangenehme Begeben-heit der Anderen in meiner Famille die Hand gereicht.Manche Hoffnungen sind gescheitert. Lisette Hoppe verlorihren Manu nach einem langen schmerzvollen Krankenlager,die Vermögensumstände mißlich. Mein ältester Neveu,wo Pfarrer in Mannheim ist, verlor sein ältestes undjüngstes Mädchen, erstes war mein Liebling voller Talenteund Güte des Herzens. Mein Bruder Hofrat hat acht leben-dige Kinder und durch Kabale konnte er keine Professurerhalten, die er in vorigen Zeiten bey dem Tod seiner erstenFrau niederlegte, und uun wieder angestellt zu werdensich ausbath und die er ehemals mit so vielem Beifallbegleitete. Die große Teuerung, die schon so viele Jahre