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Wilhelm Bassermann, 1744 - 1811, Kaufmann in Heidelberg, und seine Nachkommen : beiträge zur Bassermann'schen Familiengeschichte
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fieber und starb im Alter von 12 Jahren, 3 Monaten und13 Tagen in Mannheim.

lieber das Jahr 1799 und seine schweren Drangsalegibt nachstehender Brief Kunde:

Den 21. Januar 1800. Schon lange glaubte ichdiesen Brief in ihren Händen, Verehrungswerthester Freund,als er mir wieder zurückgeschickt wurde, ein junger Menschaus dem Zweibrückischen nahm ihn und noch mehrere mit,als er an den Rhein kam, machte man ihm angst, eswäre gefährlich, Briefe bey sich zu haben, er gab sie jemand,der sie erst lange hernach mir wieder einhändigte. Gottwelchen Sommer haben wir in dieser Zwischen-Zeit erlebt.Aber auch unaussprechlich groß war der mächtige Schutzunseres guten Gottes! wir hatten nicht eine persönlicheBeleidigung, wie so mancher unserer guten Mitbürger zuerdulden, außer der Nahrnngslosigkeit, Lieferungen undSteuer zu der Contribution nebst starken Einquartierungenerlitten wir keinen gewaltthätigen Schaden, so auch unsereVerwandten nicht. Hier und in Mannheim, rings umuns her wurden Exceßen begangen, in unseres NachbarsHaus fiel eine Haubitze, sie zündete aber zum Glück nicht,in unserem Hof lagen verschiedene Kartetschcn-Kugeln, wirkamen aber Gottlob alle mit dem bloßen Schrecken davon,einen Nachbar traf eine Kugel, die Ihn tödete. Bisherhat uns der Herr geholfen. Er wolle uns noch fernerhelfen, in den Stürmen, die uns allen wahrscheinlich nochbevorstehen."

Im Jahre 1803 verheiratete sich der älteste SohnLudwig Bassermann mit der Tochter des Johann David Frohnin Mannheim, was die Veranlassung wurde, daß dieser Sohndauernd in Mannheim verblieb. Wilhelm Bassermann gab dem-selben bei dem Eheabschlnß eine Jahresrente von 500 Gulden,später ein Kapital von 10 000 Gulden. Er erlebte dieGeburt dreier Enkel, Wilhelm, geboren 1804, Heinrich,