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für 55 000 fl. Waren von der Fabrik entnehme, wogegendas Verbot des Verkaufs fremder Waren auf den Märktenaufgehoben wurde.
Allein der Widerstand der Heidelberger Zitz- und Kattun-händler hörte nicht auf und zwar leisteten den Hauptwidcr-stand in Heidelberg die Gebrüder Bassermann, Adam undWilhelm. Die Heidelberger Zitz- und Kattunhändler weigertensich, für die Handclsinnung die Verbindlichkeit zu einer be-stimmten Warcnabnahme von der Fabrik zu übernehmen,weshalb der Kurfürst die Privilegien der Fabrik geschärftin Erinnerung brachte. Es war dies im Januar 1780.Unter den Heidelberger Händlern ist Wilhelm Bassermannaufgeführt.
Alle diese Schöpfungen Karl Theodors vergingen wieder,wie sie gekommen waren. Der Widerwille des Volkes unddie eigene Unlust des Schöpfers bereitete ihnen den Untergang.
Die in dem Archiv für die Geschichte der Stadt Heidel-berg über diese Wirtschaftsperiode veröffentlichten Aktenstückeerweisen, daß Wilhelm Bassermann zu den tatkräftigsten undangesehensten Vorkämpfern der wirtschaftlichen Freiheit gehörte.
Weitere Schicksale.
Mit seiner Schwester Katharina und seinem Schwieger-vater Erb in Rohrbach unterhielt Wilhelm Bassermann freund-schaftliche Beziehungen. Am 18. Februar 1773 war er undseine Frau Taufpaten bei einer Tochter Wilhelmina Elisabeths,die den Vorgenannten geboren war.
Am 25. November 1774 wurde dem Daniel Bassermaunein Sohn geboren, dessen Taufpate Wilhelm Bassermannwar und der nach ihm den Namen Johann Wilhelm erhielt;derselbe starb in jugendlichem Alter.
Wilhelm Bassermann selbst hatte vier Kinder; eine TochterElisabeths Katharina, geboren am 25. Dezember 1773, scheintbald nach der Geburt verstorben zu sein. Ein Eintrag im