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Lichtstrahlen beleuchtend Religion, Christenthum und Welt, aus Heinrich Zschokke's Werken
Entstehung
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ten ihrer Ersä)?inung in mancher Hinsicht größereWirkung haben mußten, als jetzt. Damals konntensie leichter verstanden werden, denn heutiges Tages,wo Sprachgebrauch, Sitten, Borurtheile, Kenntnisseu. s. w. anders geworden sind.

33.

Die halbwilden Bölker, denen man die Bibelin die Hand giebt, mit einer Bibliothek von Ausle-gungen und Einleitungen in's alte und neue Testa-ment zu versorgen, wäre weder rathsam, noch aus-führbar. Und doch wird ihnen ohne Hilfsmittel dergrößte Theil dessen, was sie lesen, Räthsel bleibenmüssen. Ja, die verschiedenen, sich oft widerspre-chenden Vorstellungsarten von göttlichen Dingen,welche in den Büchern des alten und denen desneuen Bundes herrschen, müssen ihren Verstand ver-wirren, wie sie den Verstand vieler europäischen Bi-belleser verwirrt haben.

34.

Mit Recht wurden die schriftlichen Hinter-lassenschaften der persönlichen Bekannten und Schü-ler des hohen Glaubensstifters von allen Gemeindenals die allcinwahren und sichersten Erkenntnißguellender göttlichen Lehre verehrt.

35.

Die Barbarei des Mittelaltcrs zerstörte Ein-falt und Würde des Christenthums. Der Glaubeverartete in neues Heidenthum. Das war die Folgevom Verfalle der Wissenschaften. In jener Zeit,da viele Könige und Staatsmänner weder lesen nochschreiben konnten, da selbst viele Bischöfe und Prie-ster eben so unwissend waren, blieben natürlich die