des Christenthums auf dem Erdbälle," —habt ihr vom „Alamontade" auch das ersteBuch gelesen? Die Meisten würden verneinen unddabei, ihrer Flachheit und innern Armuth sich un-bewußt, keck erklären: wenn ich lese, will ich unter-halten, nicht gelangweilt seyn.
Bei Betrachtungen eines kostbaren Kleinodsweilt richtig schatzend nur des Kenners Blick aufden edlen Steinen, indem des Nichtkenners Augebewundernd an der kunstvollen, blendenden Fassunghaftet. — So ist auch der Leser, wie er seynsoll, sich freudig des herrlichen Gewinnes bewußt,den er für Geist und Gemüth davongetragen.
Dort, am Fundorte selbst, belohnen den rech-ten Leser noch außerdem köstliche Schätze andererArt: vollendete, obwohl höchst verschiedenartige Cha-ractergemälde, meisterhafte Naturschilderungen, diewärmste und frischeste Innigkeit und Fülle des Ge-fühls, die anziehendste, oft überraschendste Verschling-ung und Lösung der Begebenheiten, — von welchemAllen in dieser Zusammenstellung keine Mittheilungenzu geben waren. Glanzende Beweise dazu enthaltenZschokke's Erzählungen, z. B. Alamontade;Agathokles, Tyrann von Syrakus; Blät-ter aus dem Tagebuche des armen Pfarr-vikars zu Wiltschire; Diokletian in Salo-na; der Feldweibel; der Fürstenblick; dertodte Gast; die Gründung von Maryland;die Herrnhuterfamilie; Jonathan Frock;das Loch im Aermel; der Millionär; diePrinzessin von Wolfenbüttel; Rückwir-kungen, oder wer regiert? Tantchen Ros-marin; kleine Ursachen; die Verklärungen;