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Vortrag zur Gedächtnißfeier König Friedrich Wilhelms III, gehalten am 3. August 1843 in der Universität zu Berlin
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gibt sich nur, daß jene beiden Manner damalsgleichmaßig geirrt, und wohlbegründete Wider-sprüche unberücksichtigt gelassen haben.

Allerdings waren, trotz des besten Willensund der ernstesten Berathungen, Irrthümer ge-blieben, zu deren Beseitigung der König undseine getreuen Diener gern die Hand boten;keineswegs aber konnte man jeden Widerspruchfür wohlbegründct gelten lassen. Ueberdies bliebder Tadel fast immer nur verneinender Art.Keiner wußte etwas Allgemeines und Besseresin einer Zeit vorzuschlagen, wo jede Maßregelunlaugbar ihre große Schattenseite hatte undleider haben mußte; z. B. die mit der Gewerbe-freiheit verbundene Gewerbesteuer. Wennaber Napoleon die letzte (gleichwie so mancheandere Maßregel, z. B. die Klostcraufhebung)gebieterisch forderte, hatte man sie etwa mit Bei-behaltung jedes, auch des verkehrtesten altenZunftzwanges auflegen und durchführen können?

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