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Vortrag zur Gedächtnißfeier König Friedrich Wilhelms III, gehalten am 3. August 1843 in der Universität zu Berlin
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den Feldherren. Anderer Gründe zu geschwei-ge, beruht diese Erscheinung darauf: daß sichüber einen Sieg im Felde gewonnen, fast nie-mals Zweifel und zwiespältige Ansichten erhe-ben. Die Thatsache steht fest und wird (ohneweitere Grübelei über das Recht des Krieges,oder den Verlust von Menschen und Gütern)als ein unläugbarer, wesentlich aus der An-führung hervorgehender, großer Gewinn be-trachtet. Die Staatsmanner hingegen habenin der Regel nicht mit auswärtigen Feinden zukämpfen, werden aber desto häusiger von vielenihrer eigenen Landsleute als Feinde betrachtetund ihre Werke und Erfolge, während die Ei-nen sie billigen, von Andern als tadelnswerthund verdammlich bezeichnet. Selbst in den Zei-ten, wo, wie gesagt, das Bedürfniß neuer Ge-setze klar zu Tage liegt, wo Aufschub und Ver-nachlässigung die größte Gefahr bringt, hörtman bittere Klagen über alle Maßregeln, die