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Nachrichten über die Familie Frohn nebst Mitteilungen über die Familie Kußell und von Heiligenstein
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der deutsche Waffen im Ausland wieder gefürchtet machte undder Herold der die Zeit bewegenden Ideen der Humanitätund der Aufklärung wurde, die letzten Zeiten des alten Kaiser-tums, den nordamerikanischen Freiheitskrieg 1776 — 1783, denAusbruch der französischen Revolution, das Aufsteigen desSterns Napoleons und die Errichtung des Rheinbundes:eine Fülle großer Ereignisse, die mit der Niederlegnng derKaiserkrone durch Kaiser Franz kurz vor dem Tode DavidFrohns ihren Abschluß erreichten.

In der Pfalz regierte Karl Theodor von 1743—1778in seiner Residenz in Mannheim und umgab seinen Hof mitäußeren: Glänze. Aber der Eindruck, den die Stadt machte,war langweilig. Kein Getöse, kein Zulauf von Volk, keinGewühl. Am Mittag ist es hier so still und ruhig als in denStraßen von London um Mitternacht, so schreibt ein eng-lischer Tonrist.

Der siebenjährige Krieg machte sich in Mannheim durchfortgesetzte Trnppendnrchmärsche und eine unerträgliche Ein-qnarlicrungslast bemerkbar, dazu kamen Epidemien, Über-schwemmungen und Fenersbrünste. Am 13. November 1770tut das Zunftprotokoll der Handlnngsinnnng der grüßlichstenLandesplage, der Pest, und der deshalb vom Kurfürsten er-lassenen Verordnung Erwähnung. Es handelt sich in derselbenum Maßregeln wegen von auswärts eingehender Waren.

Erst der Hubertusburger Friede ließ die Bürgerschaftaufatmen.

In einer zeitgenössischen Beschreibung heißt es: Mann-heim hatte sich unter der segensreichen Regierung des Kur-fürsten Karl Theodor zu einer der ersten Städte Deutschlandsemporgeschwungen; sie war reich an schönen und bedeutendenGebäuden, aber auch vorzüglich an Instituten der Kunst undder Wissenschaften und an Einrichtungen zur Belebung desHandels und Verkehrs.

Sie zählte damals 5t Pumpen und 12 Brunnen, wardes Nachts durch Laternen beleuchtet, welche auf beiden