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Johann David Aohn
ist geboren in Mannheim am II, Dezember nnd getauft am12. Dezember 1746. Er war mein Urgroßvater.
Auch über sein Leben sind in der Familie keine miind-lichen Traditionen, geschweige denn schriftliche Aufzeichnungenvorhanden.
Seine Paten waren der Bürger nnd HandelsmannJohann David Vienne nnd dessen Ehefrau Maria Margaretageborene Frohn in Frankfurt a. M., Better und Base seinesVaters, der sie auch beerbte.
David lernte wohl beim Vater die Kaufmannschaft nndblieb zeitlebens in Mannheim. Am 4. April 1770 starb seinVater Jakob Frohn. Die Mutter, welche im Genuß des Ver-mögens verblieb, übergab laut Inventar vom 10. Jnli 1771den bisher von ihr in dem Hause in der Weinhcimergassegeführten Eisenkramladen dem Sohne David. Die Waren be-liefen sich nach diescin Jnventario auf 76i>1 Gulden 21 Kreuzer,zum Kvstenpreis angeschlagen. In dem Eisenkramladen wurdeein Junge gehalten. Vom 1. Januar 1772 ab bis zum31. August 1776 zahlte David seiner Mutter pro Logis nndKostgeld für sich nnd den gehaltenen Jungen jährlich 300 Gul-den. 1772 erhielt er ans der Frohn'schen Erbschaft inFrankfurt weitere 1860 Gulden zur Ergänzung der auf jedesder fünf Kinder entfallenden 10 000 Gulden.
So trieb er das Geschäft im Hause der Mutter weiter,bis diese am 20. Juli 1776 mit 61 Jahren starb.
Sein Erbteil belief sich auf 27 312 Gulden 10chz Kreuzer.In Anrechnung auf denselben erhielt er das Wohnhaus nebstallen vorhandenen Weinfässern um den im Testament be-stimmten Anschlag von 7600 Gulden.
Seine Lebenszeit 1746—1806 fällt in bewegte Zeitenunseres Vaterlandes. In seine Jugendzeit fällt der sieben-jährige Krieg, er erlebte die Siege Friedrich des Großen,