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Nachrichten über die Familie Frohn nebst Mitteilungen über die Familie Kußell und von Heiligenstein
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Die Witwe des )akob John geb. Unheil.

Am 4. April 1770 war Jakob Frohn gestorben, dieWitwe blieb im Besitz des gesamten Vermögens und betriebzunächst das Eisengeschäst weiter, bis sie es im Jahre 1771dem Sohne David übergab. So berichten die Erbteilungs-akten; in der kurzen Vorstellung der Industrie, in den Haupt-städten der Kurfürstlichen Pfalz, in Frankenthal 1775 gedruckt,ist unter den Spezercy, Materialien, Tabaks, Eisen undsonstigen kurzen Warenhandtnngen in der Haupt- und Residenz-stadt Mannheim, die Jakob Frohn Fr. Wittib als Inhaberindes Geschäftes noch erwähnt.

Der älteste Sohn Heinrich war im Ausland, vielleichthatte ihn das Unglück, daß er seinen Bruder mit der Pistoleerschoß, ans seiner Vaterstadt getrieben.

Am 0. April 1772 starb Heinrich Frohn, Kaufmann inFrankfurt als kinderloser Witwer, der Vetter des verlebtenJakob Frohn in Mannheim.

Die Witwe Frohn erbte von ihm fünfzigtausend Gulden.Die Testamentsbestimmnng lautet wie folgt:

Uxtractus

des Hr. Johann Heinrich Frohnischen unterm 8tm Merz 1764resp. 15. Februar 1769 errichteten Testaments.

(Zuo All PS88UIN (imicern:

Herren Johann Jacob Frohn in Mannheim, so Eraber Vor mir Versterben solte, deßen Frau liebsten, einergebohrnen Kußelin, und so dicße auch nicht mehr am lebensehn solte, ihren 5. Kindern, ncmlich Dreh Sohne, und 2Töchtern, oder so Viel deren bei leben sehn mögten, legirc,und Verschafe Vierzig acht Tausend gülden, sage 48 000 fl.Doch wann ich mich wieder Verhcnrathen solte, wird hiervonetwas abgehen, und bezahlet Er, so lange meine hinterlaßeneWittwe lebete, dem Johann Henrich Bottbier in Dietz alleJahr gülden Einhundert, sage fl. 100, wann aber die