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Nachrichten über die Familie Frohn nebst Mitteilungen über die Familie Kußell und von Heiligenstein
Entstehung
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Die Familie Hrohn.

Im Jahre 1769, datiert vom 25. August, verfertigteChristoph Otto Frohn 3. 8. tri. Lanclidat Zenior nuncPrimarius in Gimmeldingen einen Frohnischen Stammbaum.In demselben ist vermerkt, „daß im 12ten Zeculo schon Frohneim Eyßfeldischen wohneten, die erstere kamen ans Heyligcn-stadt nach Allendorf an dem Sooden am Werrafluß, vondaher dieser Stammbaum entsprang".

Das Eichsfeld, das offenbar gemeint ist, ist das Hochlandoder die Platte zwischen der Werra im Süden und den Tälernder Helme und Runnne im Norden, ein Landstrich, auf demdie Grenzen der Franken, Sachsen und Thüringer zusammen-stießen.

Heiligcnstadt liegt im oberen Eichsfeld und ist dessenalte Hauptstadt.

Es ist ein rauhes, ödes und kaltes Land mit Mnschel-kalkbrocken übersät und wenig tanglich für den Ackerbau, dasLand der Hörfelberge und der drei Gleichen, welche vonSage und Geschichte umrankt emporsteigen. 1902 kam Heiligen-stadt zum Erzstift Kurmainz, später folgten das obere unduntere Eichsfeld.

Seit alter Zeit wandern die Bewohner des Eichsfeldshinaus, um in der Fremde ihr Brot zu verdienen.

So mögen auch Frohne aus dem Eichsfeld sich nachAllendorf gewandt haben. „Allendorf an dem Sooden am