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Abtruck || Deren || Vor Ihro || Römisch-Kayserlich- || Und || Königlich-Catholischen || Majestät || Preyszlichstem Reichs-Hoffrath || Wider || Ihre Churfürstl. Durchl. zu Pfaltz || Als || Hertzogen zu Gülich und Berg etc. || In Appellations-Sachen || Gülich- und Bergischer Landständen || Pro & Contra || Gepflogener Handlungen
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^no l6)8.unterMlr.ten 8.bri5 erklährenJhröKays. Maj./daßdieUnterhMtung deren acht hundert Mann zu Fuß und hundert zu Pferdt über die Zeit derschwären Kriegslaufften nicht cxrenäirt werden solle; fönst aber I. Kays.Maj. Land-Ständen ( welche allerunterthänigst gebetten haben / daß die (^uora, so zuUnttrhal»tung solcher von Ihrer Kays. Maj. verordneter 8o!äarc5ca auffgehen würde/ an ihremAntheil/ so inö iünfftig Sie conrrikuiren/ anjetzö aber zum Wcstpfälischen Crayßaeben müßen / nachgelaßen werden möge) bey außfallendem Schluß deren Crayß»Tagen fernereKcsoluriOn desfals ertheilen/ Und es MitJhnen gleich anderen Crayß»Ständen halten wollen.

-s -'Oäem^nnc) Unterm lv .ten y.brii- befehlen Jhrö Kayserl. Majestät allergnädigstH wie folget:

D. Lbd. alsdan dasjenige Volck/ so über die von Uns verwilligreneun hundert Mann unterhalten und noch darüber zu werben/ vor^Habens seyn mogten/ alsobald einstellen / und stch Unseren RaysVerördcnUnAen gernäß hinführd verhalten.

16ZA. haben Zhrö Kayf Maj. auffAnsuchen Ihrer Hochfürstl.Durcht^

vvUbLlm ; daß die auff achthundert Mann zu Fuß und hundertzu Pferdt keäucirte kuppen auff zwey Tausend zu Fuß und drey hundert zuMrdt vergrößert/und bettn Unterhaltung Landtsiänden auffgegeben werden mög-lei folgenden Bescheid unterm 4tten ertheilt:

Llausula ConcerneÜ!!

As nun über das Ihre Fürstl. Durch!, in dem anderen iüb OaeZi>f.ten )anu.^ abgangenen Schreiben gehörsambst gebetten/daßIhro Rays. Majest .die reclucirte 8umm der acht hundert zu Fußund hunderrzu pferdraüß denen von Ihrer Durchl. angezogenenUrsachen auff zwey Tausend zu Lust und drey hundert zu PferdeVerstärken / einwilligen -- auch die Gtändt zu deren Unterhalt/und sonsten zu schuldigster /ttcommoäarion anhalten wolten/folcheshaben Hochstged.RaysMaj. in abermahlige reiffe berathschlaggung gezogen. . ^ ^ ,

AUdieweilen aber dieses so wohl vorigen -- mit Gutachten deshöchlöbl. Churfürstl. Lvlle^u , als auch denen letzteren wohlerwo-sgenen und publicirten Rays Kesolurionen und v^ercren vom l I.ten8. bris und ^t.ten Xbriz des nechstabgewichenen I6z8 .ten Jahrs zuwiderlauffer; als laßen es Ihre Rays. Maj. bey solchen cmn coZm-rwue daulX ergangenen Kelötuciouen/und in Rrafft derstlben be^schehener KecjuÄwn auff acht hundert zu Fuß und hundert zu Pferdenachmahlen gnädigst verbleiben; des ungezweyselten Verse-hens/ es werden Ihro Fürstl. Durchl. solchem allem gebührlichnachkommen / mir aller weiterer Werbung in Ruhe stehen / undGülich und bergische Aandtstände weithers nicht Zraviren.

Auß Hieroben in Ll2ulli!i5 ^onLernenribuz angezogenen Kayserl. öffters wieder»höhlten/ und cnm szlenillima (lautÄ-doZnicicine, gar auch auff eingehohltes Gutach-tendes hochlöbl. Churfürstt. LoüeZu allergnädigst ertheilten Bescheideren erhelletSonnen-klar/ was gestalten Gülich-und Bergische Landtstände höher nicht/ alsiu Unterhaltung acht hundert Mann zu Fuß und hundert zu Pferd/ 'und solcheszwarn bey obhandenen Kriegs - Troublen/ folglichen bey dermahligen Friedens»Zeiten schier zu nichts angehalten werden können. ^ ^

Von einigen Ruchs-undCrayß Verfassungen/und desfals abgesasseken SchlüflsmistLandständennichtsbekandt. ^ '

A Je Cammer-Ziehler müßen zwarn auß Ihrer Churfürstt.- Durchs ^mersU^abgeführetwerden; immaßenIhreChurfürstl.Durchl.HmVatterHöchstseesAndenckens im Jahr 1674. nach errichtetem Haubt-Kecesz in Dero gnädigsterLandtags-Praposirion solches Selbst eingestanden: dahe Dieselbe desfals denenLandtständen einige Änforderunggnäblgstthuen// mitdem Bedeuten / daß Dero?

Cammer