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Abtruck || Deren || Vor Ihro || Römisch-Kayserlich- || Und || Königlich-Catholischen || Majestät || Preyszlichstem Reichs-Hoffrath || Wider || Ihre Churfürstl. Durchl. zu Pfaltz || Als || Hertzogen zu Gülich und Berg etc. || In Appellations-Sachen || Gülich- und Bergischer Landständen || Pro & Contra || Gepflogener Handlungen
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inittruckmm Buchstab»- b»stättiget: und dahno die naiüUich-Rtgul dahin gelte» müße/

ceüanre nimirum, vei nol^ Lonäirione, Odii^ZNonem eriam con^icrvUärAM ^zrirer

cetture äebLre.

Anderen Theils haben Gülich-und Bergjfche Landstände die Cammer- d^lien an.derster nicht/als nach Gelegenheil deren Zeiten/und deren Unterthanen Vermögen vor undnach abzuführen bedmgttch übernohmen; nun laßen aber dieselbe der gcmtzer Welt zu erwegenanheimd gefielt seyn / ob (dahe die Unterthanen bey vorigem schwären Krieg / gegenseitiger ei-gener Gesiändnüs nach/ völlig erschöpfst worden / und man bey gegenwärtigen Friedens-Zeiten / wohe sie tn etwa rel^inren sotten/ von Ihnen fast unerzwingllche Geld - Summenabforderet/ und wider alle Rechten viä deyrreibet) man ihrer seichs auff Ablegung deren

nvri aliter, c^uämüberö Lcciirra ^Anttionem ullius Obligartoniz Juc d^ovaüomz Oebiri> cerris,ks^cnuznunquam acjimpküs, Cczncllriombuz Lc l^oclis ÜbeMohMMer alttt CaMMtt-Siesonst keines Sinns coucermrenden Laxiralttn bedacht seyn könne/ oder ob bey solchen Umb-ständen deren Unterthanen Vermögen dieselbe erleyde ?

Was nun ferner die im Jahr i6Li. er folgte Ubernehmung deren newer Cammer .daxlra-!ien belanget/ dahe bewehret od-ges lub picr.d., oaß Gülich-ünd Bergische iand-

stänoc/ mit eben selbigen Votwardcn und^onättiomn/ wie im Jahr?66i. beyUberneh-mung der alter Cammer - LupttÄlicn/ sich prXc^virt haben; derohalben sie dan auch eben sel-biges hieher wiederhohlen / was Sie oben gemelrer alter Cainmer -dupalttn - halbn erweh-net haben;

Was im übrigen den in demaävcrlanüschen^cbemJreüHn. 21. zu gesiissener Ergröffe-rung der Landöhcrzltcher/ willkührltcher^pMuIattN außgeworffcnen sechsten Post betrifft/ hates dabey den wahren Umbstand / daß Stände davon me enie behörige Wstsmschafft/ viel-weniger zu gültiger Lands- bündiger Lreuung dieses (^pkalis ihre Bewilligung ertheilt ge-habt; uns da nun in denen punäamemul Lands-Gesätzen/ ÜZnanrerm'pranluQioneäe /^nno1649. §. 5^. allzuklahr versehen ist/ daß die Herzen Herzogen zu Gülich und Berg/ sogar Dero eigene Cammer - Güther / ohne Bewilligung der Ständen / nicht verpfänden /nochaiiemren sollen und mögen; so wstlauchumb so geringerer Zweiffel obwalten/daß diesesCapirAle die Gülich - und Bergische Ständ und Landen Nicht aKiciiren könne; es bitten aberAnwaldts Principien allerfichentltchst/auß der hierüber einseitig außgehändjgt-/^^/tt. F.c. nebenltgend - und zu desto deguämcren Verstand tn Lateinische Sprach übersetzter Obliprionallergnädigst anzumerken/ und zu bchertzigcn/ wie man mit denen unglückseeiigen Stand-und Landschafften umbgangen ? und sorhanen frembden dapiralis - halber nicht nur einigeGültscheAcmdter lpcikcö habe verschrieben/ sonderen auch 'die unschuldige Unterthanen /und relpeÄive Ew.Kaystrl.und Königl. Majcst. Aftter-vollen/bloßhin umb Gelt zu ha-ben/ an den unter außwärtiger Bottmäßigkeit stehenden dreäirOren / ullo prTtcim, mul- mmÜZ.^Kcko ac Orclmum arrettabcl hiNgkgebeN werden wollenUNd köNNM?

Mit allerunterthänigster Bitt/ Ew. Kayserl. Malest, geruhen allergnädigst/ in Anse-hung/ daß die bcyUbermhmung deren alt-und newer Cammer-dapalicn außbedungcnecioliäirionen zur Zeit ermangelen / die Gülich - und Bergische Unterthanen wn allen dcßfallsan Seichen Jhro Churfürst!. Durch!, derselben gnädigsten Lands - Herzen Ihnen auffttin-genden Amorderungen loßzusprechen/ das derentwegen in der eigenmächtiger doüeÄ-monmitcingerechnet. und über der Landen Schüldtgkeit und Vermögen erhobenes

dailüm parrilL cettlmiren: dergleichen auch führohin / so wenig durch einseitige Äußschreibung/alsunzuläßige OpjZno^üon der Ständen/ Land-und Unterthanen/ab^epTviaSramum^omiz^ liberä VolumZrs Nicht mehr geschchm Inzwischen aber die Jährliche pcnüoneL de-nen (^reäiroilbuL, biß zu künsttiger Ablag deß (^2pk2ll5, auß der Churfürst!. Hoff-Cammerbaar abgeführet werden solle/ mittels ertheilender nachtrücklicher inttibttwn allcrgnädiast zuerkennen - oderguvcunczue mellori moäo gedeyliches Recht allermiltest wiederfahren zu laßen.

Darüber

Ew. Kayftrl. und König!. Majest. :c.

Allernnteithänigst-trcw-achorsiiml'sterGülich-und Bergischer Landstandrnconstiruirter Anwaldt

QcoiZ, kerilinanä. von ZVlauI.

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