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Abtruck || Deren || Vor Ihro || Römisch-Kayserlich- || Und || Königlich-Catholischen || Majestät || Preyszlichstem Reichs-Hoffrath || Wider || Ihre Churfürstl. Durchl. zu Pfaltz || Als || Hertzogen zu Gülich und Berg etc. || In Appellations-Sachen || Gülich- und Bergischer Landständen || Pro & Contra || Gepflogener Handlungen
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gebbhmer FW unser stündlicher Lieber Vetter / Oheimbund Schwager Hm JohannWilhelm zu Sachsen / Landtgraffe zu Thüringen / und Marggraffc zu Meißen :c. außsonderer Wohlmeinung / daß em Ehestiffmng zwischen uns odgemelt Albrecht Fridmchenan einem / und der Hochgebohmen Fürstin unsers Wilhelmen Hertzogen / und F-awenMarien Gebohrner Königin zu HungarnundBöheimb/Ertz-Hertzoginzu Oesterreich / Her-tzogin zu Burguno/Güiich. Clkve/und Berg ältester Tochter / Fräulein am

andertem/tn Hmwciung gebracht werden mögte / sich embstg und fleißig bemühet / welchesauch an die Römische Kayserl. Majest. unseren allergnädigsten Herren gelangt / und MoKayserl. Malest, sich solchen Heyrath nicht mißfallen laßen ; darauff dan Wir WilhelmHertzog und Fraw Maria Hertzogin zu Gültch unseren Willen in Nahmen deß Herren gleich,falsdarzu gegeben ; also.zc.

Olausula concernenz.

Und da der Fall geschähe / daß beyde Unsere Geliebte Söhne Carl Fridm'H / und Jo-hann Wilhelm ohne Leibs'Erben auß diesem Jammerthal cersche,den / weiches doch der All-mächtige gnädig verhüten wolle/und alsdanobgemelte Fürstenthumbe/ und Landen an Unse-ren Geliebten Eythumb Hertzog Albrecht Fridmch/und Unsere älteste Tochterund ihre Erben kommen und fallen würden / wie Wir auch daran seyn/und nicht unterlassenwollen/unsere Ritterschafft und Landtstände gnadigsten Fleiß zu ermahnen/ihren donichzundEinwilligung/wie sie Vermög der angezogenen Kayserl. ?rivi!eZien zu thun schuldig/auch dar-zu geben°:c.

Olausula concerncn5.

Dergleichen ein jedes Fürstenthumb/Graffschafft/Herzlichkeitund Landt/ bey ihren n,.^F,en/Freyheirm/Alt herkommen und Gcwonheicen/auch Vrieff / und Siege-llen stracks zu haken/und die keines UOeegs abzubrechen oder zu verminderen/damitsie die Landen desto baaßm guten einträchtigen Wccsen und Standt erhalten / wiegleichfa/sW'r festtglich versprochen haben-versprechen hiemit / daß Wir/unsere Erben / und Nach-kommen bestimbte Fürstenthumben/Graffschafften / Herzlichkeit / und Landen mit den Unter-saßen / so darin gcbohren/geerbt/und begütet / auch mit mehreren Adels-personen/danRechtS-Gelehrten regieren laßen sollen/ und wollen zc.

Geschehen/und verhandelt in Unserm Wilhelms Hertzogen Schloßzu Hambach am 14. Monaths Oecemvnz im 1571. Jahr.

K.evei-8. 6e dato 1489»

Olauiula concernens.

JR Wilhelm van GottS Gnaden Hertzoug zo Guilge zo den Berge / Grabezo Ravmsperg / HttZzoHemßberg/ md zo Lewenberg zc. dom kond md beken-nen ostentlech in diesem Bneffvür Uns/Unse Erven / ind Nakomlinacn / so Wirdan hiebevoren/unfttrefflicheRaide/Ritterschafften/mdgmewe zoFerde / mdzoVoiße/dem Römischen Konig zosynen schwären Lysss^Noiden/Hülffind Beijtandt zodoin/syns Gefangnuiße/so hey zo Brüggen in Flanderen gefangen lag / zo ledigen/ in Flanderen ge-schickt, ind gesanthaven : ind Wir darna mit der Kayserl. Majestäten , durch höchlich Ver-suck / ind Befehl Derselven Majestäten mit ctzlichen Fürsten ind Herren geschickten ClMfür-sien/ind anderen / ouch in Flanderen gezogen / Wir Bewentnuiße md irmthalvm mtwei-geren/noch laßen en mögten. deß Zuchs Wir dan merckliche Läst ind Befchwämuiße gehavthaven / ind an unseren Untersaißen Unsers Fürsiendombs van Guilge md anderen UnsenLanden darümb gütlich haint doin gesinnen/Sv Uns darinnen lpe / ind Beistandt doinMit einer zemelichen beeden ind Geltgifftezostaden kommen willen, zo unser gütlicher BM-den / dieselve Undersaißen unsers Hertzogdombs van Guilge vürschr. sich gutwillig crgkven/sehr trewlich darin bewyst / ind uns eine beede/ind Geitgifft gedain haven / wie rvaii siedißna Luide Nrieve/ md Siegelen/I.m van Unsen Vürsichren/ ind uns darüvergegeven/nie schöidig en waren zo doin ; der großer Trewe lnd Gunst Wir / unseErven / ind Nakomsing unbillig vergeffm/noch in geinen Zyden vergessen en willen ; So

doch

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