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Abtruck || Deren || Vor Ihro || Römisch-Kayserlich- || Und || Königlich-Catholischen || Majestät || Preyszlichstem Reichs-Hoffrath || Wider || Ihre Churfürstl. Durchl. zu Pfaltz || Als || Hertzogen zu Gülich und Berg etc. || In Appellations-Sachen || Gülich- und Bergischer Landständen || Pro & Contra || Gepflogener Handlungen
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In Gotlcs Nahmen Amen.

5?nG fiebenzehm hundert ein und zwantzig / auff Mittwoch den ein undzwäntzigsse^Taglauffenden MonathsMäy/umbdiesünffleVachmittaqS Stunde / habmGe^folgvon denen GülichiUnd Bergischen-Herren 8ynäiri5 Joban Z.^vb doävnc , unvpriäerichcn EbrüttLnNerrmanlii ahn mich Endts benentcn ^vrarium erlassen-sub ürc. >^. ahnüe-glliver5cecju!X zu Seiner Hoch-GrässliMn Excellentz/unb hiermdriger beyder Hertzogtbüm»bm Gülich und Berg Statthalteren / Herzn Grasten von 8cbscche^ Hoff mich begeben/undnachoemevermittels durch deroselben Cammer-Dieneren esier eingeschickter oriZinckk(ecjUliittonMmb dievon Gülichund Bergijchm Landtstgnden mir auffgetragene Verrichtungunlerthänig vorzubringen / unddeßfals VerhaltungS Btftlch einzuhohlen / ahnvertrawets welches derselbe Cammer-Diener dan auch verrichtet) haben Hochgevachre Seme Hoch-Gräffliche Excellentz der Herz Statthalter mich gnädig Vorbescheiden / und lLrstensauffdie^equisläon ttib lirr. /V. undzusamen Hochgedachrer Seiner Ercellentz tmtttthänigstprXlemitteLandtags s<Äir3ra,und Hanbtlungcn s wie solche in sjzcLle hiebcy folgenals

Geimtlne kelarion vom mosten Mäy 17 2. l. tüb manibu« Herm Loclonä und 5terrman-

m 5/näicorum.

Gülffcher Landtständen von Ritterschasst / Und Stätten ulrimarö beschchene Einwilli-gung / sambt^ec'lKcznon'ibuzvicLrarum der Gülischer^ittetschaffc / und Haubl-Stättm

submanibuz HetZN 5^nciici >Locjone und HelZN 8/nchci Kvx.

KeKcionem parriculzrsm XIonren5em V0M öottN My L7^l. 5ubmanibUz HetZN 57näici^errmanni.

8pecibcauonem deren der Bergischer Ritterschafft compeürender Dioetm iub manu 5) Ncil»

ci btettmanni. /

5^cciiicauvnem vi«larum für Vie Belgische HgUbt-Stätte lub manu HerZN 8^nulc!Koberri.

Kenner,was Stande ohne Schuldigkeit pro ännv l 7 ^'1. eingewilligt sub manu Herzn

T^nckci bterrmanni.

Zcisnrenie Vireö^orium Ksparrmonis 5ub manu HerM 8ynäici t^errmannj.

Ms iubiic. L. C. l). L. 5. (3. inOriZinalibus hiebey koMMMdi

Aclatic» jra Communis VVtN 2.0. Usji 172t»

T.

L.

Ihrer Churfürst!. Durchleucht gnädigster ketolmion vom i ztctt dieses haben ^ .Q/I Landtständemehrmahlenunttrlhämgst-abergorunvermüthlich wahrgenehmen/ wieungleich Jhro auff deroselben gnädigstes ^vrikcacicin5.!)ecrer deß jüngeren Käyserk.allergnädigsten^onclnü erstattete gchorsambste Antwort wiedcrumb angebracht / undaußgedeutet werden wollen. Es lassen Landtstände ein jedes unpr^occupirtes Gemüth urstheilen / und entscheiden/ob diese ihre trew gemeinte Antwort in den Verstandt / weichenman in erftgemelter gnädigster ketolnnon davon geschöpsst / einiges Sinns gedrehtt / oderdarauß erzwungen werden könne : ob thäten Landtstände Seiner Kcwserl. Majestät allcrgna»Wie imemivtt verächtlich hindansetzen / welche doch vielmehr das Gegenthcil/und ihre gebor-sambste Bereitwilligkeit öffentlich an Tag gelegt haben ; da (ungeachtet die Land.'sdvl.rii.Kuentmunter der jweyjährig-eigenmächtiger Stewr-Außschreibung annoch seusttzen / mwschier trügen müssen ) Stände jedoch auffSemer Churfürst!. Durchleucht gnädigste Abla-dung so gewärtig und zahlreich bey diesem Landtag umerlhämgst erschienen/in der geziehmcnS-chfester Zuversicht / die Würcklichkeit der beym preißlichen Käyserl. Reichs^Hoffrath so offt/und hoch anqerümbter gnädigster Neigung/denen daselbst von S tänden angebrachten Kiag^-ten abzuhelffen / Vermahl eins getröstet zu finden ; allein an statt desten haben sich selbigestracks im Anfang gegenwärtiger Versamblung auffs newe vermehret; stntcmahlen auff an -gesuchte Zahlung deren vorjähriger Landtags-Vimten Stände biß zum Schluß deß bißhericMabgewiesen / und was noch betrüdt und befrembdtlicher ist / sogar in oberwchnter gnädig»ster ^elolmiun damit verbescheidet worden / daß hierunter wider d:e alte Gewonhett in SeineCdmfürstl. Durchleucht getrungen / auch kein Exempel könne beygebracht werden / dasseinem zeitlichen Landts-Fürsten die Entrichtung der vit-scn ohne vorherige Einwilligung scySzugemachet / vieiweniger abgeführet worden»

Seme Churfürstl.Durchleucht werden aber gnädigst erlauben /JH: Sie wahre Beschaf-fenheit dieses Puncts näher untcrthänigst vor Augen zustellen/daß nemblichdenen Landk-ständen / oder ihren vepmitten / man deren Zusammentrettung in Landtfchaffc-Sachenentweder bey Landt'Außschuß'odtt Dcputüüvnz-Tägcn veraniast-oder vonnöthen/ die Kh-

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