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Abtruck || Deren || Vor Ihro || Römisch-Kayserlich- || Und || Königlich-Catholischen || Majestät || Preyszlichstem Reichs-Hoffrath || Wider || Ihre Churfürstl. Durchl. zu Pfaltz || Als || Hertzogen zu Gülich und Berg etc. || In Appellations-Sachen || Gülich- und Bergischer Landständen || Pro & Contra || Gepflogener Handlungen
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8(Mdt6gs ^ropolmo äe ^rsesem. 2O.^u^uÜ4I^o.

Leich wie dem Durchleuchtigstcn Fürsten und Herzn/Herzn Larl pulsen, Pfaltz- d^.76-Graffen bey Rhein/des Heiligen Römischen Reichs Ertz- Schatzmeifteren/ undChurfürsten/rn Vayren/zu Gülich/Cleve und Berg Herzogen / Fürsten zuMörß/ Grasten zu Veldentz/ Sponheim/derMarck/ und Ravensberg / HerznzuRavmstein zc. zu sonderbahrem gnädigsten Wohlgefallen gereichig seyn wird / daheDero getrewe Liebe Gülich-und Bergische Landständ von Räthen / Ritterschasst undStätten/auffSr-Cd ursürstl-Durchl. ohnlängst erfolgtes gnädigstes Beschreiben zumallgemeinen Landtag in guter Anzahl daselbst erschienen seyn werden ; also t)ätte höchst-gedachte Jhro Churfürstliche Durchleucht auch in dieser gnädigster Zuversicht Hertz-m-niglich erfrewet / wan Dieselbe Dero immerforth gehegter Hoffnung nach / die gnädigsteVergnügung vermahlen hätten/ sich bey Eröffnung sothanen Landtags in dasigen LandenPersönlich anzufinden / mithin Sie Landstände Ihrer denenselben zugewidtmtter hoherGnaden und Hulden mündlich zu versicheren/ und Dero gefambten dasigen lieben Unter-thanen Dero hohe Gegenwart!) mildigst zu gönnen. St. Churfürstliche Durchleucht be-daurendahero von Hertzen// oaß indestensolche wichtige Angelegenheiten/ undbeschwär-liche Hindernüssm ins Mittel kommen/wodurch sie die Erfüllung dieses ihres Vorhabensannochauffeinige Zeit aufstellen billigst bewogen/ wohe nicht gar genöthiget werden :Welchem nach mehr höchstgedachte Jhro Churfürst!. Durch!, die biß darahn verscho-bene ermelter Dero Gütich - und Bergischer Landständen abermahlige Berathschlagun-gen ferner anstehen zu laßen nicht gemeinet seynd/ sonderen ihnen ihrer dermahligervocauon. halber folgende wichtig - und hochangeltgme Beweg - Ursachen vortragen zulaßenweiters nicht umdhin seyn mögen; mehrgemelten Dero Gülich -- und VergischenLandständen kan nicht unverborgcnjeyn/ was gestalt das einige Jahren hero dem Römi-schen Reich so gefährlich angeschienenes Nordisches Kriegs-Fewr annoch nicht völlig ge-dämpffct/mithin in sothanem Reich/ und fast gantz Luropa anjetzo solch hefftig - und weitaußsthmde Bewegungen obhanden seyen/ und die mehreste Mächtige benachbahrte Poren-rlen in »und außerhalb des Reichs sich in solche starck-und sehr sormicjable Kriegs-Ver-fassung setzen/ daß man diesseiths bey solch sehr mißlichen Läufften / dahe eine newe Kriegs-Brunst gleichsamb unter der Aschen glimmet/ und bey der hieraussen dem gesambten Teut-schen Vatterland/ sonderbahr denen fast an allen Orthen einem Feyndlichen Anfall bloß undoffen ligenden Gülich-und Bergischen Landen so sehr androhender Gefahr / ohnesich bey der spätber Nach- Welt mit schwärer Verantwortung zu beladen/ auff gleichmäßi-«gezulängliche Mittel mit Ernst bedacht zu seyn / und solche möglichst zu bewürcken/ sichnicht entbrechen können. Höchstgedachte Jhro Churfürstlicht Durchl. haben diesemnach auß Antrieb Dero/für des lieben Teutschen Vatterlands / und damit so eng ver-knüpffter Gülich-und Bergischer Landen Beschütz - und Verthätigung/ und davon ab-hängende beständige Wohlfahrt unveränderlich obtragender Sorgfalt von einer unver-meidlicher Nothwendigkeit zu seyn gnädigst ermessen/ Dero dermahlige Kriegs Verfas-sung nicht nur zu ergäntzen/ sonderen auch nach dem Beyspiel anderer Reichs Chur- undFürstenderSachkn/es also erheischendenUmbstäNden nach möglichst/und solcher gestalt /damit dieselbe der allenfals hervorbrechenden Gewalt eine ansehentliche Kriegs Macht ent-gegen zu setzen/ und allen obgedachten Gülich« und Bergischcn Landen / sonderbahr aberauchDerogetrewer lieber Landständen höchsteBetrückung/ wohe nicht gar völligen Un-tergangnach sichziehendenFeyndseeligkeiten vorzubiegenim Stand seyn mögen/ zu ver-mchren: Dero Stätt und Vesiungen auch in behörenden Stand zu stellen/ und mit allenzu der auffallen Fall erforderlicher Gegenwehr erheischten Nothürfften in Zeiten zu verse-hen; Nun ist an sich bekent/was solchen fals in jetztgemeltem Behuff/ und besonders zumunentbchrlichm Unterhalt der würcklich auffden Beinen stehender so wohl/als der ferneranzuwerbenbenölhigter Kriegs Mannschafft an Proviant/ Soldt/ Montur/ Werb-Geld/und Remontirung/mithin zu dessen ohnabgängiger Bestreitung für nahmhaffteGelt - Summen ohnaußsttzlich erheischet werden; zu dessen/ wie auch anderer ohnauß-sielliger gemeiner Lands Nothwendigkeiten provilionalber und den mindesten Anstandtbekantlich nicht leibender Besorgung höchstged. Jhro Churfürst!. Durchleucht / da die zuDero Hinunterreyßen/und l^eallumirung der biß darahn außqestelt gewesener Landtags De>liberzüonkn immerhin obgkschwkbte Hoffnung nicht nach Wünsch zur Würcklichkeit ge-bracht werden können/ die Zeit auch Dero getrewe Liebe Gülich - und Bergische Landständzuvordrist zu beschreiben/und zu vernehmen albereits verlosten gewesen / der Deroselbenvbligcnder Lands- Fürst-Vätterlicher Vorsorg nach sich zwarm allerdings gezwungen

Hh* gesehen