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Abtruck || Deren || Vor Ihro || Römisch-Kayserlich- || Und || Königlich-Catholischen || Majestät || Preyszlichstem Reichs-Hoffrath || Wider || Ihre Churfürstl. Durchl. zu Pfaltz || Als || Hertzogen zu Gülich und Berg etc. || In Appellations-Sachen || Gülich- und Bergischer Landständen || Pro & Contra || Gepflogener Handlungen
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Vnkerthänlgft, böchstflehcntllche abermahlige Anzelg

und Bttt / umb gnädigste Kemcäiirnng / daß bey angeführte»erheblichsten käoriven über das von alcesher gewöhnliches.^lsmculsr conrinFenr im Stewren-Anfchlag nichtgravirt werden mögen-

Höchst ZrÄvZner und betrangker EingesessenerAmbts Bitten»

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Gnädigster Hm.

W- Churfürst!. Durch!, finden wir höchst Arsvirte und betwngte Eingesessene dero Ambks^' k ^willen bey gegenwärtiger Landliändcn Versamblung und newer Stewren - Außschrci-tmngs 0e!iber2tlon nach- undabermahlcn anzuzeigen uns geliöthiget / weicher gestaltwirzeilhtw gewehrten mvtii exrrsorcjinZrl! colleÄamü sb anno 1705« biß hiehin der darwi»der beständig sowohl durch uns / als dero Beambten rxmvnlimt und eingeklagten Be-schwemussm ohnerach tet Iahrlichs acht neun tausend/ ja em mehrers über unser ^laMculsr-beytragen müftm/uno dadurch in Ansehung anderer Acmbter bey solcher allzugroßer.prXzrivarion dieser gestalt verarmet und erschöpftet seynd / daß länger beyzuhalten unmöglich^sondern wan bey devoistehendem Landtag keine Kemeclilrung erfolge / wir Hauß und Hoff ver-lassen / und den Bettelstab an Hand zn nehmen gezwungen werdm 5

Wohlerwogenwir alles bloßhmaußderiänöereh ohne Beystand des dommer-cii, so tM gantzea Ambt ni cht geübet werden kan noch wird / erzwingen muffen, dahe dannoch

^oÄctttttio. die Länderey so schiecht/ sandig/sümpftlg und bmimelflüchttg/daß den Morgenvor drey Faß RoggenJährlichen Pfachts/ja viele Morgen-Zahi mrvoremel-oulz O^r Erb-lichaußzubringensepe: dardurchdan viele Länderey ligen bleibt. Beme »

^o7^ems, hinzukoncht / daß bey jetzigen donjun-Äurin die wenige Früchten/ welche derAllerhöchüei uns bescheret / gar ketaen Abtrag haben / und vor gering- schätzigen Preist versilbertwerden. Na ch geschweige«

. daß wegen hingelegten Monaths ^pril entstandener Kalte / und gefallenenSchnee äug der sandachtig auch anderer Länderey d-e Winter - Frucht auch durchgehents durchdkNjlmgsthm vorgewesenm verderblichen Windschlag also beschädiget / daß an vielen Oerche-ren man selbige umdzuackeren genökhigel worden L anbey lassen sich die Mäuße hin und herhäusstg spühren.

stehet haubtsaglich zu resie^lrm / daß in unserem Ambt keine Gemeinde/woraussdas Äiehe gemeydet werden könne / sondern deren Unterhalt (ausser der wenig steurbah-reu und trückencn nichts düchtigen Wiesen ) von der Länderey gesucht werden muß; wobey dan^echeiIu anderer Aembter wir umb so mehr grossen Abgang erleiden / angesehen wwwenlgVlchehalten können / daraussen aber die Unterthanen bey gegenwärtigen Zelten die mehrisieselberaußbringen müssen. Nitungeschwiegen

daß unseres Ambtals die rechte Bahn in Teutschland und Bwbattd auch demSpanisch-FaickenbergisundStaatischen angrentzeno bey hingelegtem letzt und wrigenKriegmdurch lclZrcb' und Kemgrcbe feindlicher und andere Partheyen viele tausendeMthlrZeingkbüßet/auchdaßselbigesbeyhunderteaulentWchtr daplra!, neben der Lczndsfürstl Außschreibungllnd denen schweren Erbpfachten durch andere^rbgelt-Rhenten Jahrlichs zu verpeniionirm /dergeineme Mann pnvariveso viel schüldig / daß solches nicht zu zahlen vermöge. :c.

Und gleichwie nun/gnädigster Churfürst und HerU ex pr^äe^uÄts sattsahm zu ermessen/

daß wir nicht im Stand nebens denen angezogenen Lasten unserett.2ram ^^riculzrem m denen

Stewren beyzutragen/ wielwem'ger das darüber uns ein fernerer Last aussgelegt werden möge.

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