Druckschrift 
Abtruck || Deren || Vor Ihro || Römisch-Kayserlich- || Und || Königlich-Catholischen || Majestät || Preyszlichstem Reichs-Hoffrath || Wider || Ihre Churfürstl. Durchl. zu Pfaltz || Als || Hertzogen zu Gülich und Berg etc. || In Appellations-Sachen || Gülich- und Bergischer Landständen || Pro & Contra || Gepflogener Handlungen
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Unterthan!« und unterdienstlich bittende/Dieselbe uns dahin zu propren gnadig und grohaünstig gemhen/ damit Wir der Flüchten halbn sowohl un Gülischm/ats auö rnmndeSBrandhoitztmBerglschen mildem Zoll unangefochten / und nicht bcschn«lt werden mögen.

Alstt.

Ew- Ew Gnaden / Henl. und Gunst.

Unterehanjg und unte dienstliche Eingesessene des KirspcsKOormZZcn, czuorum uomine

(Zcrkarä tteck Gchcffen. tteinrick Fturm Schcffen

ttcnnck als Vorsteher / lacob Lockenctorif als Vorsteher

Verlag.

Krafftunterm k. ^prili5 jüngsthinergangenen^inclarihatGerichts-BottzuSlomwe-

lm in dasiger Kirchen zu publicircn/daß keiner un terLonKlcanvn der Waaren und 25. Goldg.StraffmitFrüchtenoderemigmLtfcÄenaußdemDorss/es seye woh es hinwolle / hmaußfahren/oder sonsten etwa herein bringen solle/cS habedan zuvordrlst sich derftlb beym Zöllnmnangeben / und den Zoll abgeführt/und keiner lud pwnä gcmelter Brüchttn-Declarsrion hiß zyanderwerter gnädigster Verordnung zu behinderen lassen hatt- öerZKeim den 2. ^priZi, »715.

f. LruMn.

?ry Concorciantiä OnZinalis(I..8.) Mannes s)c0!A!U8 l-Zunerark (^Xl. Sc m

Lamerä!mj)erialj immarr. k^or. m. z).

Vntcrthänlgc Anzetg/8vppiiLatioo undVttt.

Unser

Gämbtltcher Eingesessener des Ambts Qlaäback.

Hochwürdig-Hoch- und Wohlgeßohrue :c. :c.

F5>Eyder: vul zu viel wird schon bekant seyn /und bezeuget es sonsten der untrieglichttAugenschein/welchergestalt nicht allein der gewesener exernorclinnr» ungestümmerWind im Anlbt Gladbach die Winter» Früchten über du Halbscheid verdorben/sonde-ren auch das angehaltenes T - ückemWetter die Sommer-Früchlen/und absonderlchden Flachs in dem Wachsthumb auffhalte und zumahlen verdürre.

Wan aber das gantze Ambt sich vom Flachs meistens allein ernehren / die CburfW.Stewrenabführm/ und alle anderes asten abtragen thuet / solches aber bey jetzigem M-ßwachSeine pure Unmöglichkeit / wan wir auch schon unsere eusserste Kräftten angmffen wollen.

Derohalben haben Ew. Hochw. Hochwohlg. Freyherren und Herzen wir sämbtliche Ein-gesessene des Ambts Gladbach unterthäntg und dienstlich bittensollen/Dicselbegeruhen außhier-oben erheblichsten Ursachen uns zu einem mercklichen Nachlaß der Stewren zu verhelften/unddeöEnds vor uns vom dl.Orcb gnugsahm unterttuckt.und verdorbene Unterthanen du Mi-geVorftellung gehüriget, Qrths zu verfuegen.

Hierüber:e.

Ew-Hochw. Hoch-und Wohlg-

Untenhänig- und unterdiensiliche :c.

I'rc» dopiä cum tuo OriZinali cvnionä

(1^.8.) loann.Oeorg.l^uneratk ^pott.EXl.Scia

(^am. Imxer. Immat. m. x.