2Z6 II. Absatz. II. Nasse. II. Kapitel.
ein Sohn IckemmsSemoris, und ein Enckel kuväis, vonwel-chem allschon vprhero ausführlich gehandelt worden. Dieses Hertzogs(Zo^derti Groß-Vater oder hatte seine Kestäen/zuvor an derUnstrut in Thüringen; er wurde aber durch vielfaltige Einfalle der Wen-den-Sorben genöthiget seinen Sltz zu verandern, und denselben in dasSüdliche Thüringen, an den Mayn zuverlegen. Die Landes Inwohnerwaren dainahls noch ungläubig, das :st, keine Christen. (H Ehe und be-vor ihnen das Evangelium Christi predigte, that er eine Reisenach Rom, um von dem damahligen Pabste stommLs, der aber in demsel-ben Jahre, ehe er noch dahin kam, nemlich Anno 686. verstarb, Erlaubniszum Lehren und predigen zu erlangen, die er aber von seinem Luecessore,dem Pabste conone erhielte, worauf er nach Würtzburg wiederum zurückkehrete; aus welchem wir die Zeit zugleich erlernen, wann dieses geschehen.
§. v.
Als nun der heilige xiimnus wiederum zu Wirtzburg angelanget war,sing er an den Säumen der Christlichen Lehre auszustreuen; und wie derThüringische Hertzog Qo?bei-ms hiervon Nachricht erhielt, ließ er ihn vorsich kommen, und unterredete sich mit ihm von der Lehre Christi. Wieer nun durch seine Beweiß Gründe gerühret und überzeiget wurde, warder ein Christ und ließ sich lausten, (H welches Anno 687. geschähe.
§. vi.
5- 4.
(2) Also redet der der Lebens-Beschreibung des heiligen Mliom.
§. 5.
sii) Iclem, dessen Worte folgende : Sic igiwr Ä beeucklimo vir» caw.olicw gllez clocu-rneiwis inlkruäkus proximei Oomiuicse i-eiui-l-eÄiorüs Uie multl5
«lüs cltiw nomine, a-gua lotus dg^tiiinatis, gklnlntionem ^rittini pi-omci'uü erro-ris : atcgue ita ka<ckum eck, ur wr-l ^>ene Oriendeilis ^i-zneiX provinci-n lelicko Uee-inonum eulru, Uiviixe reliAioni opei-eim Uaret. Zlllher Mercke man bcvläuffig NN,daß damahls, kurtz vor der Anknnsst des heiligen Lonitäcu, noch keine Cyrillen inThüringen, oder nur etwelche gewesen, von welchen man nichts gewußt. >torenyFriese, führet in dem Leben des heiligen Xüümi, enthalten in des Herrn Cantzkrsvon Ludewig Würtzburgischen Gefchicht-Schreibern, 9.384. ohne Aveiss'l aus altenpncumenten und Urkunden an, weil er Würtzburgischer Rath und .^rcklvarius ge-. Wesen; „Obwohl die Francken jenseit des Rheins den Christlichen Glauben unlängst„angenommen, so waren doch die Francken, Bayern, Hessen, Thüringer, Sachjen,