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Buch 2, Theil 1 (1738)
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I. Absatz. X. Capitel,

Ordnung folgete, wofern es sonst seine Richtigkeil hat, also, wann nein-lich MVOVIL und!^üäu!fu8 emerley Person ist: I^säussu8 oder «ssvovis moäum sseU8 w 'I'ksrinZia wisse fertur, führete sich, wie ein König inThüringen auf, wie ksseäeA»l-lU8 saget. Aufdiese Weise wird dessen Sohn

, und Enckei Qo^deptuz es auch gethan, und sich Königlich aufgeführethaben. Dieser i-eääirte zu Würtzburg, worbey man wissen

muß, daß dieser Ort damahls zu Thüringen gehörig war. Dieses ist der-jenige Qo?.dei tus oder Vo8dei'tu8, dessen Gemahlin oderden Heiligen nebft seinen zweyen Gefehrden ums Leben brin-

gen ließ, wovon weiter unten mit mehren wird gehandelt werden. Mögteaber allhier jemand einwenden und sagen: Dieser Vowei-MZ sey ja einHeide, mithin von Heidnischen Vor-Eltern erzogen undgebohrengewesen,welches aber von dem Hertzog ssnäuNd nicht zu vermuthen sey, weil ihn sonstder König v.iMdettu8 nicht würde zum Hertzog in Thüringen eingesetzethaben. Der Herr von Eckhart ist über diesen Einwurffder Meinung undsaget: Es sey wohl zuvermuthen, sssäuisu8 müsse ein Christ gewesen seyn,als ihn König i)aKvdLi-ru8 zum Hertzog über Thüringen verordnet, weitersonst ihn nicht würde zu dieser OiMilTt erhoben haben. Es sey aber dar-bey noch weiter zu vermuthen, daß er, als damahls die Thüringer nochmeistentheils Heyden waren, sich wieder zur Heidnischen Abgöttern) undAberglauben, wie Ssmo, König der Wenden, der zuvor als ein Francke inder Christlichen sseiiZion erzogen, und ein Heyde ward, gewendet,wodurchdann geschehen,daß auch seinSohn lwtan oder ^ersnu8,und Eu ckel Lo8de7tu8in eben dergleichenHeydenthum erzogen worden.Da sonst weiter dieses Her-zogs kiaäulss in denen Fränckischen Jahr-Büchern nicht gedacht wird, so istdaraus zu schließen, er habe in Ruhe und Friede in Thüringen gelebet;dahero auch unter dem Könige LiZedei-rc» m. weiter nichts vorkommt, dasin Thüringen solle vorgefallen seyn.

§. vi.

/mno 656. verwechselte König LtMLssssssissZ III. das Zeitliche mit demEwigen, und ließ den Ruhm nach sich, er sey gewesen ein frommer, frey-gebig, und darbey großmüthiger Herr, der in wenig Jahren viele Clösterauferbauet und äorsset, dahero er auch unter die Zahl der Heiligen gesetzetworden. Sein Leben hat LiZedertu8 von dem Closier QemKloui-8 in Bra-bant, wor innen er gelebet, <Zembisce nsi 8 genannt, beschrieben , (s) §.vii.

Siehe u»d V