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I. Absatz. V. Kapitel.
§. in.
Aus den Worten ?<??/, wann er kW. vi. (Wm. z. das
Lob des Königs LiZebei ti und der Königin Li uncckücli8 absinget, will er-scheinen und sich muthmassen lassen, ob hätten die Sachsen und Thürin-ger die Hunnen zu dem Einfall in Thüringen veranlasset. Ich will kor-Tunati eigene Worte hieher setzen, die folgende sind:
LiZeberte potcn8, Zenervtis clare ttiumpkis,kiinc novn te virtU8 pr-rclicat, incle ^envs.
(ichus rapta lemel iumilt vickoria Dennis
kt, tuo vulZimäo proipera volat.
8axone VlluriuZi teiöoonr, lun clnmnn moventes,
Vuius nä Inuäez tot ceciäiike vir08.t^uocl tunc nute nciem peclibv8 prior ommdu8 illsiWnc uroäo te LcZez, uuäe lec^unutur, ko.dem.kroiperitnte uovn pncem tun delln äeäerunt,
kr pepcrit Alnäius Anuclin certn tuug.
?lu8 tnmen ur plneenZ, cum ilt viclorin jacikan8,
'ku MNAI8 uuäe kudi8, micior iuäe mnne8.
Aus diesen Worten erhellet zugleich, daß die Thüringer durch die Sach-sen darzu verleitet worden.
§. IV.
Etwa um das Jahr 567. thaten die Hunnen abermahl einen Einfallin Thüringen. König 8iZcdertU8 gieng mit einer starcken Armee auf sieloß. (ZreZoriu8 und ändere Fränckische kklloriei erzehlen, daß, als denenHunnen LiZedcrti Armee zu fürchterlich geschienen, so hatten sie ihre Zu-fiucht zu sonst ungewöhnlichen Mitteln genommen; und indem vortreff-liche Zauderer sich unter ihnen befunden, welche durch Gespenster und al-lerhand Blendwerck die Fränckische Armee in vWi-äre gebracht, so warendie Francken also in die Enge getrieben worden, daß Wedei-ms sich ihnenwürde haben ergeben müssen, wofern er nicht durch übersendete Geschencke
. ^ sich
machet in folgende Erklärung: VÄciius
hält davor, daß diese (schleicht zwischen der Elbe und Saale vorgegangen, und Thu-rmgen, so Nachmühls den Saal-Fluß zurGrentze gehabt, damals noch bis an die El-be sich erstrecket. Welches ich zwar, wann man das Sächsische Thüringen darzu neh-men, nicht lengnett will. Von dem Fränckischen Thüringen aber ist bewußt, daß sol-ches nur bis an die Saale und Unstrm gegangen»