8 I. A bsatz. II. Kapitel.
dene Müntzen zu schlagen, welches die ersten Müntzen, die wir von denenFränckischen Königen, und zwar dem Könige VKeoKekerto haben, welcheallhier zu erwehnen und anzuführen deswegen vor unnöthig erachte, indemdavon a. G. in denen ^naieäkis VKuringicis insonderheit handeln werde.
§. iv.
König 'i'tteOvMk'i'iiZ bezahlte 547. die Schuld der Natur,lllermam ms Oontracckus nennet ihn Regem ivrtem, einen tapffern, und Mariusin seinem LKromco, regem magnum Krancorum, einen grossen König derFrancken. Er hat zwey Gemahlinnen nach einander gehabt. Die erstewar xviLLQ/tkOiL, des Longobardischen Königs v^eoms Tochter (u) mit
welcher
nem,cumRex ipte?ertarum lolitus Kr argeMeum czuiclem nummum Kio KngeresrKirraru, Kcc.l aureum Kia lignore eiKgie noo item, neczue magis Reges alii, eriamapuä cpios aurum oatcirur, czuia acl commercia utiis oullus Kwurus Kr ralis num-mi, etiamK cum KarKaris negotium Kt. bli k^raocvrum t'uere Kiccellus. DieErklärung der Worte Rrocopii und Application hieher bestehet IN folgenden: Kayser^uttinimus war mit denenOst-Gothen in Italien in Krieg verwickelt. Beyde Thei-le suchten beym Könige ^KeoKeKerro Hülste und Beystand. Die Gothen und ihrdamahliger König Vitiges schickten Abgesandten an den König ck'KeoKederrum, wieauch an OKilclederrum zu Paris, und OlorKarium zu Loitlöus, welche ihnen nicht al-lein grosse Geschencke mitbrachten, sondern auch die lckovin?, die sie in Gallien befas-sen, oKei'il'ten, wofern sie eine OK-und OctenKv-Kilian? mit ihnen schließen wollten.DKeoKedel-tus und seine Vettern nahmen zwar die Geschencke und das oKcril-teTheil von Franckreich an, sagten denen Gothen aber weiter nichts, als ihre Freund-schafft zu, schlugen ihnen aber ab Hülffs-Völcker von denen Francken, sondern nurvon denen ihnen unterworffenen Völckern zu zuschicken, weilen sie eine formale.A-liaux gegen die Römer nicht schliessen könnten, immassen sie, nemlich König IKemle-Kertus und seine Vettern, dem Kayser ssKinianv ^uxiliar-lrouppen zu überlassenversprochen hätten. Dieses geschähe ^nuo sz6. ck'Keoclebei-rus und seine Vetternberichten dieses, nemlich, daß die Gothen ihnen dasjenige überlassen, was sie in Gal-lien gehabt, meldeten aber nichts von der denen Gothen versprochenen Hülste, die sieihnen aus ihren unterworffenen Völckern zugesaget hätten. suKimauus, ob er schondieses wüste, so ckilKmulirte er jedennoch, coutu-mirte inzwischen die von denen Go-then ihnen abgetretene Gallische Rroviux, und weil in derselben zwey Müntz-Städte,nemlich ^.relar und bckaüilien lagen, so ertheilete er ihnen Macht und Freyheit gülde-ne Müntzen mit ihrem Bildniß zu schlagen, damit er nur die Francken zu guten Freun-den behalten mögte. --la) nennet sie ///. c. cujusKam Rcgis Mliam.