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Buch 2, Theil 2 (1738)
Seite
1309
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Von dem Aloster S. Georgenthal. 1309

thal gewesen. Denn zur Zeit des Bauern - Krieges in Thüringen wurde er und die Mön-che von dem wütenden Bauern vertrieben; nachdem ist weder er. noch ein ander an seineStelle gekommen.

§. M.

^lwo lss>. sind nach dem erfolgten Religions-Frieden des ClostersEinkünffte zum weltlichen Nutzen verwendet und ein Fürstl. ?lmt darausgemacht worden, und anno ^-72. Hertzog Johann Friederichs von Sachsen-Gotha zweyen unmündigen Printzen, Hertzog Johann Casimir,?, undHertzog Johann Ernften verblieben, da es der Fürstlichen CoburgischenRegierung incorpolirt worden, /wno ,641. erhielte dieses lemwu-ilii te Clo-sier Hertzog Ernstzu Sachsen-Gotha, bey welchem Hause es bis jetzo ver-blieben ist. Friederich )xudolphi hatimzweytenTheiledieses Amt nach allen Umstanden beschrieben, wohin den geneigten Leserhiermit verweise.

Das XXlll.Aapitel.

Von dem Closter Oldisleben NeneiliLliner-Drdens.Mummarischer Inhalt.

§.1. Wo dieses Vermählen i-mnirte Closier! vocan dieses Closters waren ehedessm

limirt. die Grafel? von Beichlingen.

§.!!. Väbstliche Lonüi-mation. Die ^cl-!§. lll. Die Aebte dieses Closters.

§- 1.

^^As Closier Oldisleben, oder vielmehr dte llnäei-a von deinselben sindtzN auf einem Berge, an dessen Fusse die Unstrutvorbey fliesset, gelegen.

Gegen Vkorgen lieget Heldrun^en, gegen Mittag Gachsenburg, ge-gen Abend umgibt das Closier enN)ichter Wald, und gegen Mitternacht,ohngefehr eine Stunde davon die Stadt Franckenhansen. Den Nahmenhat es von seiner Stiffterm Adelheid, i^ucwvwi 11. Grafens in ThüringenGemahlin, (n) und soll so viel heissen, als Adelheids-^eben, oder der2ldelheit Sin und Haust, die es anno 1089. gestifftet, (b) und solches mit Le-necl.Ainer- Mönchen besetzet, (c) Es wurde in die Ehre des Heil..eingeweyhet. (6)

' . §. n.

(а) Von dieser Adelheid istvorher LIalle IN. esp.N. ausführlich gehandelt worden,(d) ldiUcm Z. XX. b.

(c) Dieses ist hin und wieder ans denen viplcmatibus Mld Closte -Brufen zu erf'hen»

(б) Der heilige Vitus, aus der Stadt oder in Italien gebürtig, ward