Von dem Kloster Reinhartsbom.' 1295
Recht,und nachgehendsineben diesem Jahre mit dem Stadt - Recht begna-diget worden. 'Dieser Ort hat theils Erb-Gerichts Falle zu Lehen, ist abernichts deftoweniger dem Amte unterworffen. Von Dörffern gehörendarzu: i. Ernstroda. 2. Wipperoda, z. Cumbach. 4- Rödichen.5. Schnepffchal. 6. Finfterberga. 7. Altenberga. 8. Engelsbach.9. Cabartz. 10. Dabartz.
Von Frey Höfen gehören zu diesem Amte: Der Cammer-Hof zuWipperoda, welcher damahlen ein Fürstl.Cantzeley Lehen ist. DerSchaaf-Hof und Mahl Mühle zu Schnepffchal. Diese Mahl Mühle mit ihren?ertiliemien ist als ein Amts-Lehen verliehen.
Der Mönch-Hof zu Sundhausen hatehemahls auch hieher mit gehö-ret, HI abernachgehens zudem Amce Tenneberg geschlagen worden.
Unter des Amts eigenen gemeinen Stücken sinden sich das Forwerck,zu welchen unterschiedliche Aecker und Wiesen gehören, Sonsten sind nochzwey andere Ames -Vorwercke gewesen, nemlichen Espenfeld und Aue, wel-che aber zur Wüstung worden, und haben die darzu behörige Aecker, Wie-sen, Schaffereyen und andere Gerechrigkei en die llnterthanen zu Ernstro-da, Wippecoda,Cumbach und Rödichen,besage der Werbungs-Briefe erb-lich bekommen.
Das Guth zum Haynichen unter Ernstroda gelegen, ist langst abgan-gen, und si.ch die darzu gehörige Eucherius Ernströder Feld und Fluhr ge-gen einen gewissen Zinß geschlagen worden.
Das Schloß Schauenburg, so der Landgrafen von Thüringen ersteResidentz gewesen, ist wüste. Zu dieses Amtes cigenchümlichen Stückensilw zurechnen: 1. Die Stein-undSpar Kalcks-Brüche, als:(Chür.<5l)ron ./7.lrheck) Ccc ccc cc I. Ein
die Ehr der Mutter Gottes und 8. des Evangelisten zu allererst emgcweihct
hat. 14. Gras?oppu der IX. zu Hennebergk. iz. Eines Herrn Schencken Ge-mahlin, gcdohrne Reußin, von welcher ?ec.renlkein schreibt im N ttezri-« Suxaniroc. r8-das ihr Grabstein noch zn Reinhartsvrunn, (ljuutt tÄmen boäie lerns elk) zusehen sevn soll,mit folgenden Worten/ welche aber dunckel und gantz böß zu lesen:^nno Uumiiri 1286. »bitt Lorbarina liuttlcg, Aeneroli Ulimini Naionis Ne VgrAÜki,gcmma luciliittimo. Ol gre prv eg. 16. Item es hat im Closter Neinhartsbrunn be-graben sein wollen Hertzog Wilhelm der ili. zu Sachsen, wann er auf der Reise zumH, Grab stürbe, laut seines vor der Reise aufgerichteten Testaments. 17. Ungleichenhat zu Reinhartsbrunn wollen begraben sein, wann er stürbe auf der Reise zum H.Grab, Churfürst Friedrich der 'Weift, laut seines Testaments, welches' zu lesen beim
^'che-lcio 8, 8'ZX.snj. 6.