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Buch 2, Theil 2 (1738)
Seite
779
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Von der Grafschajst und Grafen von Bercka» 779

uiu er denen Zeugen, /. Msnttme»/, p. 91. gefunden: O/»

Als LandgrafI^-clovjcu8 in Thüringen den von 'lytbei'ieo ^iZro äe^pxoic!e an das Closter zu Creutzburg geschehenen Kauffconkl-mil te Anno122Z. stehet unter denen Zeugen Das vixloma ift

C0//5S. p. 164. bestndlich.

Mit seiner Gemahlin Heilroig, einer Freyfrauen von Lobdeburg,erzeugeteer zwey Söhne, die alle beyde den Nahmen Diederich führeten.Diesen beyden nahm der Landgraf ^dei-ms zu Thüringen Anno 1264. dasSchloß Bercka mitGewalt weg, welches er aber ihm, auf Vorbitte der Thü-ringischen Bundsverwandten wiederum einraumete. l»

Von diesen Grafen ist die Grafschafft Bercha an GrafHeinrichen vonGleichen, Herrn zuBlanckenhayn; von diesem an Graf Friederichen zuBeichlingen dem Aeltern, Herrn zu Wiehe; von diesem An. 1422. an Chri-stian von Witzleben,durch Kauffgekommen. Anno 1485. haben die von Witz-leben solche von denen Grafen von Gleichen zu Lehen erhalten. Endlichhaben die von Witzleben Anno 1605. einen Theil, und Anno 1608. den an-dern TheildavonandieHertzoge von Sachsenverkaufft, nachdem schonlan-ge vorhero die Hoheit und Ober-Lehens-Herrlichkeitbey dem Hause Sach-sen gewesen war, die Grafen von Gleichen sich auch des Affter-Lehens-Rechts verziehen hatten, (b)

5. it.

Heutiges Tages ist es ein Fürstliches Sachsen-Weimarisches Amt, zuwelchem, nach Adriani Beyers Bericht i» gehören,das Stadtlein und Clo-ster Bercka ; das Closter St. Georgen, zu München genannt; Heilinges-burg, sonst Heitingsburg, Heydensburg, Heidelsberg, heut zu TageHezschberg genannt: Sorborn, Sarborn,Gahlborn, zum Theil, Mura,jetzo Meina, welches Dorffdie Nonnen zu Bercka^.5» 1444. von Hermannvon Haras um hundert Rheinische Gulden erkauffet haben ;Bergern,Mie-der-Heidelsberg ,insonderheitdas älteste Schloß Bercka ander Ilm, nichtweit von dem Stadtlein Bercka.

Ggg gg 3 Das

(a) Vi4. p. ^92.

ch) Siehe historisches Pfefferkorn in denen Thüringischen

Merckwürdigkeiten, p. 2z6.

(2) In zenenli, 14s.