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Buch 2, Theil 2 (1738)
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Von denen Grafen von Beichlingen. 75z

gen, (2) doch aber bald wieder auf freyen Fuß gestellet. Nach diesem blieber beständig in KayserlichenKrieges-Diensten. Wie Kayser?näericu8 il.^nno i228. einen grossen Feldzug in ?«iTllinienthat, begab er sich, nebst vie-len andern Herren auch mit dahin. Auf der Ruckreise kam er nach Rom,woselbst er vom Pabste innocentia zum Ritter gemacht, in den Mariani-schen Orden aufgenommen, und mit verschiedenen Einkünfften versehenwurde, (n) Diejenigen (b) welche ihm eme Grasin von Hohnstein, Nah-mens beylegen, begehen einen Fehler, allermajsen bekannt, daß dieRitter des Teutschen Ordens unbeweibet sind, es wäre dann, daß sie vorder kecevrion in diesen Orden gestorben gewesen.

§. XlV.

Der zweyte Sohn Graf ^riäerici 11. war bkivLkiLi/8, dieses Nah-mens der Dritte, aufwelchem 1220. die Beichlingische Grafschafft undRegierung erblich gefallen. Er war ein sehr glücklicher Herr. Denn erüberkam, besagter mästen, nach seines Vaters Absterben nicht allein dieGrafschafft Beichlingen, sondern auch die Grafschafft Lohra, und wie dieGrass Rotenburgische Familie zu seiner Zeit zu Ende gieng, erbte er auchvon seinem Vetter die güldene Äue, mit der Stadt Kelbra und allem Zu-gehör. (a)

Seiner wird vielfaltig m alten Briefen gedacht. Als der LandgrafH einrich in Thüringen, und nachmahliger Römischer König ^nnv 1251. demClosterReinhartsbrUNN pro Inlvatione gnimX äileAx I'uX c0NteAgÜ8 Llilä-decN hundertHufen Landes vermachte, so befindet er sich unter denen Zeu-gen mit unterschrieben. Das Oonationz-v-ploma ist vorher Linne 111. egp.VIII. §. z. mitangeführet worden. Weilen er ein reicher und verstandigerHerr war, so ist er auch zu vielen Berathschlagungen mit gebrauchet wor-den. 1231. war er mit gegenwartig, als die Landgräsin Elisabeth,Landgraf Heinrichs K^om/von Thüringen erste Gemahlin, im ClosterReinhartsbron ^nno 12zr. beygesetzetwurde, dahero er auch das von dem

Ddd dd 2 Land-

§. lZ-

(2) Dieses bezeuget derKäyserl. in

p. 76. und der -sr beyM egg. Z4.P. IZ2I.

(b) Als Tenzel §. 10.

§. 14.

(a) Siehe Johann Georg Leuckfeld in der historischen Beschreibung drcyer 1»der güldenen Aue gelegenen Oerter, x. 51.