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v. L., verehl. Widt), * um 1661, 1' 1734, war X m. Anna CatharineLnipold, Tochter des Schlvanenwirts in Balingen, war 6 Jahre inkaiserl., 17—18 I. in Chnrbayrischen in v. 1703—30 in Würtem-berg'schen Kriegsdiensten. Sein Vater, Johann Moritz v. L., im 30jährigenKrieg chursächs. Stabsoffizier, X Felicitas Härtung.j
Das Andenken an Zellers zweite Gattin, Mutter der übrigen8 Kinder ss. 91—98), wurde durch folgende Tranergedichte geehrt:1. Ein Klaglied der Kinder Korah von denen verwelkten Rosen undzerronnenen Perlen eines wcrthen Hauses, bei . . . Beerdigung der . . .Catharinae Margarethae . . Zcller . . von der . . Amtspriesterschaft.Tübing. Ch. G. Cotta. 2. Schuldiges Tranr- und Ehrendenkmal . . derMaria ssio!) Margarethe . . . Johannes Zellers . . Ehegattin . . .womit ihr Behleid bezeugen wollte das . . Kollegium Pastornm Dioees-anenm. Tüb. typ. ErHardt. 3. Bittere Dank- und Abschiedspflichten beidem . . Grabe Cathar. Margar. Zellerin . . von. . Johannes Zellern . .und desselben . . 12 Kindern, 2 Tochlermännern, Söhnin n. 6 Enkeln.Tübingen I. D. Bauhof n. I. G. Frank.
Zellers dritte Frau, (X Weilheim n. T. 20. Jan. 1750) warAnna Barbara Margarethe Schlegel, s* 15. Aug. 1699), Tochter desf. Öttingen'schen Stabsamtmanns in Hachhausen Joachim Friedrich HeinrichSchlegel. Sie überlebte ihren Mann, denn sie starb in Eßlingen 20. März1 778 sangeblich im Alter von 83 Jahre», wonach der angegcb. Geburts-tag zweifelhaft wäre).
Anläßlich ihrer Verheiratung erschien ein Gedicht, s. t: „IlonnVonturn". Dieser Titel ist dem Texte der Hochzcits-Predigt Pred. Salom.VIII. entnommen „Ich weiß doch, daß es wohl gehen wird sbonn esseventnrg.) denen, die Gott fürchten".
Johannes Zellers litterarischcr Nachlaß besteht in mehreren gedrucktenCasnal-Predigten, von welchen insbesondere zu erwähnen sind die Absehieds-predigt, welche er beim Abgang von Tübingen 1752 hielt; dann eineBüßpredigt über Jeremias XXXIl. 12 von 24. Okt. 1742 beim Bußtaganläßlich einer großen Fenersbrnnst. Ferner seine Habilitiernngsschrift:Delinentio reZni eoeiornm äivino-mullelnno-llnmnnjstien. Endlich:Dienliches Lubsiäium memoriere, zu nützlicher Wiederholung des Scri-verischen Seelen-Schatzes, von Predigten zu Predigten durch besondereFragen angewiesen . . . Tübingen. Ch. H. Berger 1738.
sDer Seelenschatz, aus überarbeiteten Predigten gesammelt, erschienzuerst 1675, der 5te Band 1688; die 6te Aufl., 1688, ist nachher
Stammbaum der Familie Zeller. 15