Druckschrift 
Stammbaum und Chronik der Familie Zeller aus Martinszell in Bayern von 1500 - 1900 : nach gedruckten Quellen, amtlichen und privaten Mitteilungen
Entstehung
Seite
223
Einzelbild herunterladen
 

223

Superattendent, 173040 Stadtdekan, 17404L Tit.-Abt v. Hirsau)1- 3. Jan. 1740).

Aus demselben geht hervor, daß Juliaue Rosine körperlich undgeistig gut veranlagt war und ihre geistigen Anlagen durch Privatunter-richt seitens ihrer Verwandten Gottfried Kerner und Johann ChristophHarpprccht sorgsam gepflegt und entwickelt wurden.

^Gottfried Kerner HI71215 Vie. perp. in Lichtenstcru, 171525Diakon, 172551 Pfarrer in Bönnigheim, war ein Sohn von JohannJacob Kerner hch 1093 als Pfarrer zu Weil im Schönbnch) und letztererwar der Gatte von Marie Benedikte Harpprecht, einer Schwester vonMoritz David, dem Vater von Juliane Rosine. Johann CbristophHarpprechts Identität ist mir nicht genau bekannt. Es scheint der späterePfarrer von Winterbach gemeint zu sein. Dieser, * Tüb. 14. Juli 1688,<171624 Diakon in Lorch, 172440 Pfarrer in Winterbach, 174003dass. in Beutelsbach) war eiu Sohu von Ferdinand Wolfgang hl05490),dem älteren Bruder Moritz David Harpprechts.)

Juliane Rosine wurde während des Aufenthalts ihrer Eltern inWetzlar 1711 konfirmiert, welcher Akt damals in Würtemberg noch garnicht gebräuchlich gewesen sein soll. Nach dem Tode ihres Vaters kam sienach Stuttgart zurück. Sie war heiteren Gemütes, in ernsten Dingenaber sehr ernst, namentlich tief religiös. Im Umgang zeigte sie sichherzlich, dankbar, dienstfertig und anhänglich; sie war eine besorgte Gattinund Mutter, eine vorzügliche Hausfrau, gegen Arme und Bedrängte mit-leidig und hilfbereit. Ihr Tod erfolgte, nachdem sie in den letzten siebenJahren durch mancherlei Krankheit geplagt gewesen, wodurch ihr Äußeressich sehr verändert hatte, nach kurzein letztem Unwohlsein. Ihr SchwagerAndreas Christoph Zeller hl 2) samt Frau und Kindern widmete ihreinen gedruckten Poet. Nachruf, s. t. . . . Trauer- und Ehrcndenkmal..der . . Frauen Juliane Rosine . . Zeller HTüb. gedr. b. G. F. Pflicke).Sie schenkte ihrem Gatten 9 lebende und 1 totgeborenes Kind hKinders. 8190). Von diesen Kindern traute der Vater selbst noch 3 TöchterH81, 82, 80) und hielt ihnen auch die Tranrcdeu. Bei der Trauungder dritten Tochter H86) taufte er zugleich einen Sohu der ersten H81).2 Söhne H85, 88) wurden auch vom Vater getraut, wobei aber andereGeistliche die Reden hielten.

Johannes Zellers zweite Gattin war Cathariue Margarethe Widt,h^ 7. Sept. 1714, X in Eßlingen 3. Feb. 1739, ch in Tübingen24. Dez. 1748), Tochter von Friedrich Jacob Widt H1709 Oberrats-