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nicht zur Ausführung. Zeller wendete sich nun 180« nach Zürich, »ineine Schnlineisterschulc zu errichten, was ihn zwei Jahre mit großemErfolg beschäftigte und viel Nachahmung fand. Der Winter 1807—1808sah ihn dann wieder bei Pestalozzi in Pvcrdun und er verweilte auf demRückweg auch bei Fellenberg in Hofwyl, wo er pacdagogische Vorträgefür Landlehrer hielt. Er hatte inzwischen zwar einen Ruf nach Zofingenangenommen, jedoch engagierte ihn König Friedrich von Würtemberg vonHofwyl aus als Schulinspektor nach Heilbronn. Eine gleichzeitig erfolgteBerufung als Negicrnngs- und Schulrat nach Königsberg in Preußenkonnte er erst annehmen, nachdem seine Aufgabe in Hcilbronn erledigtund der Nnf 1809 erneuert worden war. Seine dortige Wirksam-keit in Absicht auf Verbreitung der Pestalozzi'schen Pädagogik begannsehr aussichtsreich fauch die späteren Könige Friedrich Wilhelm IV. undWilhelm I., Deutscher Kaiser, waren seine Schüler) und führte zu seinerErnennung zum Ober-Schulrat. Auch erhielt er das Staatsgut Münster-waldc 1811, konnte sich aber in seiner amtlichen Stellung wegen gegenihn gesponnener Jntrignen, die in seinem etwas unsteten und unkolle-gialen Wesen ihre Nahrung fanden, nicht erhalten. 1822 erbat und er-hielt er daher die Erlanbniß, in die Rheinprovinz zu übersiedeln, nachdemer schon in Münsterwalde nicht mehr als Oberschulrat gewirkt, sondernnur von Fall zu Fall als Konsulent in paedagogischen Angelegenheitengedient hatte. Er wohnte nun zunächst in Cöln, von 1824 an in Kreuz-nach, seit 1830 in Wetzlar und dann in Bonn. Ans dem preußischenStaatsdienst unter Verleihung des Roten Adlerordens III. Klasse inEhren enthoben, wendete er sich wieder nach Würtemberg, war dort beider Gründung des Rettnngshauses Lichtenstern hervorragend tätig, zogsich 1837 nach Stuttgart zurück, wo er bis zum Tode verblieb.
Zeller war zunächst mit Elise Gaum verlobt, welche aber 1805 aufdem Schloße Steinbach bei Eßlingen starb. Er trat dann 15. März1811 in den Ehestand mit Charlotte Friederike Elisabeth Nottmann,Tochter eines k. Accis-Jnspektors aus Dirschau f* 17. März 1793,ch 23. Jan. 1833 in Bonn), welche ihm 10 Kinder schenkte, wovon abernur 7 am Leben blieben fs. 45—51). Biographische Nachrichten überZelter, worin auch teilweise seine Schriften angeführt, sind: Hergang'spaedag. Real-Encyclopädic, 2. Aufl. 1852. —Hegler in Schmid-Schrader'sEncyclop. des Ilnterr.- n. Erzieh.-Wesens, 2. Aufl. 1887. — Mors: ZurBiographie Pestalozzis IV. 17«. Winterthur 1889. — Gebhard: Ein-führung der Pestalozzi'schen Methode in Preußen. Berlin 189«. — Allg.