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Stammbaum und Chronik der Familie Zeller aus Martinszell in Bayern von 1500 - 1900 : nach gedruckten Quellen, amtlichen und privaten Mitteilungen
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fingers Vater war Johann Wilhelm Tafinger, Hohenlohe-Schmidfeld'scherGebeim-Rat, dann 163754 würtemb. Vogt in Güglingen, X Stuttgart1639 Anna Margarethe Faber, Tochter des HI623) gelehrt. OberratsJoachim Fabcr in Stuttgart. Johann Will). Tasingers Vater warJohann Baptist Tafinger, kais. Rat und Landschreiber in Wien hch 1619),X »i. Rosine von Egen aus Wien. Joh. Baptist Tafingers Elternwaren Johann Christoph Tafinger h* 1518, st 31. Jan. 1600), vr. jur.in Wien, X m. Veronika Ankarcut h^ 1526, st 20. Mai 1604).I. Ch. Tafinger war durch Kaiser Carl V. in den Neichsrittcrstand er-hoben worden.

Eine poetische Bearbeitung der Biographie von Heinrike Regine,geb. Krumpeiu, findet sich in den Schriften von Ottilie Wildermuth HAusg.v. 1892, Bd. I) St. IV s. t.:Die Urgroßmutter." O. Wildermuthwar uamlich deren Urenkelin, denn sie hatte zu Eltern Gottlieb FriedrichRoschitz, Ober-Amtsrichter in Marbach hch 1874) und Sophie EleonoreFranziska Scholl h^ Urach 1. Mai 1796). Der Letzteren Eltern warenChristian Friedrich Scholl h^ 13. Juni 1757), Kameralverwalter in Mar-bach, und Regine Dorothee Müller h^ Fellbach 8. Dez. 1769). Letzterewar eine Tochter des zweiten Gatten der H. R. Krumpein, des oben er-wähnten Pfarrers Müller in Fellbach. Ottilie Wildermuth gehört auchnoch in anderer Weise der Familie Zeller an. Ihr Urgroßvater, Ben-jamin Friedrich Scholl, Nechnnngs-Kommissär in Urach, ist nämlich einUrenkel von Johann Andreas Scholl hl6121659), Stistsprokuratorin Tübingen und seiner Gattin Anna Marie Thumm. Letzteres Ehepaarhatte nun, außer dem Großvater des Benjamin Friedrich Scholl, einenSohn Johann Wolfgang Scholl, welcher verheiratet war mit Anna MarieZeller, Tochter des Prälaten Johannes Zeller in Maulbroun hs. I u. 3).j

Zellers Schwiegermutter war Eigentümerin des Schloßgutes Hohen-Entringen bei Tübingen. Dieses kaufte er von ihr und bezog es 1773,nachdem er das Studium absolviert und den Hofratstitcl erworben hatte.Im Staatsdienst ist er nie gewesen, sondern er bewirtschaftete sein Gutdurch 13 Jahre, verkaufte es aber 1786 wieder an den Herzog, zog dannnach Böblingen, wo seine Mutter und Schwester wohnten, um schon 1787mit beiden in ein erkauftes Haus nach Ludwigsburg zu übersiedeln, woer selbst, nachdem ihm seine Frau am 12. Sept. 1811 im Tod anBrustkrebs vorausgegangen war, am 19. Nov. 1812 starb. Von seinenacht Kindern wurden sieben in Entringen, das jüngste in Ludwigsburggeboren HKinder s. 3744). In Hohen-Entringen, wie auch noch in