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Stammbaum und Chronik der Familie Zeller aus Martinszell in Bayern von 1500 - 1900 : nach gedruckten Quellen, amtlichen und privaten Mitteilungen
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Zeitrechnung und Erdbeschreibung". Stnttg. 1707 12". Eßichs 2 Kinderwaren: Marie Judith, X Heinrich Andreas Leußler, 1692 Amtmannin Derdingen, von 1694 ab Pfleger in Vaihingen, ch 1711. JohannJohann Georg Eßich, ch als geh. Sekretär n. Regiernngsrat in StuttgartsChristoph Zeller war von sanfter stiller Gemüthsart, ein Erbteilseiner Mutter. Indessen zeigte er auch schon in den Kinderjahren nichtgewöhnliche körperliche und geistige Energie. Erstere war die Ursache,daß er als Knabe de» rechten Arm brach und zweimal in Gefahr desErtrinkens kam. Beweis für Fleiß und Eifer ist, daß er, um des gebro-chenen Armes wegen seine Schulpflichten nicht versäumen zu müsse», dengesunden linken Arm, beziehungsweise die Hand, "zum Schreibe» gewöhnte.In einer Krankheit, welche ihn in der Jugend befiel, resignierte er sich zumSterben und sein Vater mußte ihm, um ihn ans andere Gedanken zubringen, alles Ernstes vorstellen, es gelte für ihn jetzt nicht zu sterben,sondern zunächst, Gott zu dienen und sich seinen Mitmenschen nützlich zumachen. Im Jahre 1664 bezog Christoph die Klosterschnle Hirsau, 1666jene in Bebenhansen, 1669 die Universität Tübingen, wo er 1672NnZ. pliil. wnrde, dann zu den theologischen Studien überging undzu deren Abschlußvs nuetoritnäk seripturns sucrne" disputierte.Statt nun als Repetent in Tübingen einzutreten, oder sich bis zur erstenAnstellung ans verschiedenen Stationen als Vikar zu verwenden, begaber sich, nachdem er seit 1679 kurze Zeit in Tübingen als Diakon gewirkt,mit Staats-Unterstütznng vom Herbste 1676 bis dahin 1679 ans einewissenschaftliche Reise durch Deutschland und Holland, welche ihn mitallen Fachautoritäten seiner Zeit in den besuchten Orten in fruchtbrin-gende Verbindung brachte und auf welcher er namentlich in Jena, Witten-berg und Hamburg längere Zeit verweilte. England konnte er, durchFieberanfälle verhindert, nicht, wie er auch vorgehabt hatte, aussuchen.

sJm Besitze des Herrn Dekans Gustav Eugen Zeller in Vaihin-gen a. E. HV, 199) befindet sich Christophs Original-Stammbuch, mitEintragungen seines Vaters und einer ganzen Reihe anderer Zeller.Außerdem enthält dasselbe auch viele Eintragungen fürstlicher Personenund namhafter Gelehrter, welche er besonders auf seiner 3jährigenStudienreise sammelte. Die Veranstaltung einer Facsimile-Ansgabe, oderauch eines einfachen Abdrucks, wäre gewiß für die Familie und auchweitere Kreise von hohem Interesse.)

. Nach Christophs Heimkehr wurde ihm die Oberpräceptorstelle in derKlostersckmle Maulbronn und gleichzeitig die S-eelsorge in der dortigen

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