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in Beilstein 1685—87, Pfarrer in Trichtingen 1687—90, in Aldingen1690—94, Diakon in Haiterbach 1695—98, Pfarrer in Langenbrandt1698—1703, in Müncklingen 1703—1728). Zeller folgte demnach seinemSchwiegervater im Amte. Seine Ehe blieb kinderlos. Seine Witwe hei-ratete 1737 Johann Friedrich Seßenheimer, Pfarrer in Ganslose1737—1745, in Manern 1748—1755.
24. Johann Friedrich Zeller HS. v. 21.). * Nenwciler14. Mai 1700, st 26. März 1776 als Pfarrer in Schwenningen. Erwar 1728—42 Pfarrer in Hansen ob Verena, 1742—4753 in Thun-ningen, 1759—76 in Schwenningen. Taufpaten: Daniel Grückler, Pfarrerin Bulach, und dessen Frau; Johann Philipp Zeller, Dekan in Möckmühl,HIV. 8.) und dessen Frau Negine Margarethe H18). Er war verheiratet seit3. Aug. 1728 m. Friederike Susanne Deimling, Tochter des PfarrersBerthold Deimling in Pforzheim hnach and. Angabe in Hall). SeineFrau starb in Schwenningen 19. April 1779 H71 I., 4 M., 12 T. alt),mußte also 1708 geboren sein. HKinder f. 31.—41.).
Vom Pfarramte Thunningen wurde mir folgende Nachricht aus denKirchenbüchern zur Verfügung gestellt: „Nachdem die Franzosen am 29.Dez. 1744 Vormittags den Christian Eschinger, Simons Sohn, halb todtgeschlagen, den Eli Jauchen blutig verwundt, auch den Herrn Vogt aufder Gassen unschuldig zu Boden geschlagen; hiernach das Pfarrhaus ringsmit einer Wache von ungefähr 30 Mann umbgabcn, dessen Nachbern mitFlönten und Pistol in die Häußer die auch darin einquartierte Franzosenzurückgetrieben, um dem Pfarrhaus nicht zu Hüls kommen zu können . . .3 Offiziers mit auch 30 Mann den Pfarrern samt 9 kleinen Kindern,deren 4 krank gewesen, und 4 Dienstboten in seiner Wohnstub «nördlichangefallen, wie ein Wild im Haus von unten bis oben nmbgejagt, nitnur alle Gemach des Hauses mit den Flönten aufgestoßen; der Pfarrerindie umgewandte Flönten an den Bauch gestoßen, daß sie mit einem drei-jährigen Kind ans dem Arm auf den Stuel gesnncken; sondern Er Pfarrersogar all seine Kasten und Truhen schnell aufschließen müßen; wohin erin der Consternation den Schlüssel nicht augenblicklich gefunden, habenEinige ihm den bloßen Säbel an Leib gehalten; andre die zum Theilerst im Pfarrhaus mit dessen schriftlichen Sachen aus der Registraturgeladene Flönten ans die Brust gesetzt und wirklich den Hahnen gezogen.Die Officicr, welcher Einer etlich Wochen vorher zu Thalen HTHalheim)latein und französisch mit ihm geredet, der andere 2 Officier Sonntagsvorher Ihm in der Predigt gewesen, haben sich gestellt: ob konnetcn und