Druckschrift 
Stammbaum und Chronik der Familie Zeller aus Martinszell in Bayern von 1500 - 1900 : nach gedruckten Quellen, amtlichen und privaten Mitteilungen
Entstehung
Seite
48
Einzelbild herunterladen
 

45

166684 Pfarrer in PoppeiNveiler, 168491 Dekan u. Stpfr. inCornberg, I«i911705 dasselbe in Markgröningen, ^Jeremias Lanxbatte auch eine Tochter, Snsanne Agathe, X an Ludwig David Cleß1682, Pfarrer in Schützings» 170951).j

Zelters Vater trat 1766 in den Ruhestand und erhielt seineu Svhnzum Nachfolger, nachdem dieser die Nachfolge nach seinem SchwiegervaterLaux in Schützingen abgelehnt hatte. Seine Investitur in Nußbaum er-folgte am 24. Juli 1767 gleichzeitig mit der Eheschließung, nachdem derVater Tags zuvor plötzlich gestorben war. Dekan Christoph GottliebKausler hl 75266 Stpf. in Bönnigheim, 176673 Dekan in Knittlingen,177388 dasselbe in Urach, 178890 Prälat in Königsbronn,st 19. Aug. 1790, 70 I. alt) vollzog die kirchlichen Handlungen mit derPredigt über den Text:Zeug' Aaron seine Kleider aus und ziehe siean seinem Sohne, und Aaron soll sich sammeln und sterben."

Zeller blieb Pfarrer in Nußbaum bis 16. Mai 1783, kam dannals Pfarrer nacb Snlzbacb an der Murr, wo er am 21. Jan. 1786starb. Seine Grabrede, von Johann Christoph Bahnmayer H176669Pfarrer in Kaltenthal, von da ab Stistsprediger in Oberstenfeld) überPs. 68 v. 6 soll in der Familie noch erhalten sein. HKinder s. 8495).

Eine kurze Biographie von H. H. Zeller, aus der Feder vonJonathan Ludwig Hermann Zeller HII, 205) enthält der ChristboteHStnttg. 1846 No. 47); eine größere Lebensbeschreibung, leider nichtganz abgeschlossen, befindet sich in der Hand von Direktor Carl HermannZeller HIl, 222). Von seinen Predigt-Dispositionen ist etwa ein Jahr-gang noch vorhanden. Wegen seiner dem Pietismus zngetanen Richtungund als Mitglied der Besigheimer Konserenz, deren Häupter der 1804verstorbene Stadtschreiber Laux und Diakon Setz hch als Stadtpfarrerin Sindelfingen) waren, hatte er vom Prälat Johann Adam Lederer inMaulbronn hch 1"74), seinem unmittelbaren Vorgesetzten in Nußbaum,manches zu leiden. Etwa das letzte Jahr seiner Stationierung in Snlzbacbbat er dort in Krankheit zugebracht, wodurch seine geringe Barschaft sozusammengeschmolzen war, daß bei seinem Tode kein Gulden im Hansewar und wohlhabende Gemeindemitglieder sich ansbaten, ihre Achtungund Liebe für den Entschlafenen durch Besorgung seines Begräbnissesbezeugen zu dürfen. Nenn Waisen umgaben die gebengte Mutter. Derälteste Sohn, Magnus Friedrich, 18. I. alt, befand sich damals ans derKlosterschnle Manlbronn; das jüngste Kind war 2^ Jahre alt. DieVerwandten teilten sich in die Kinder, nur das jüngste blieb bei der Mutter,