Zeller liegt in dieser Kirche bestattet. Sein Denkstein steht nvch unterder Empore, mit der in der Hauptsache gut erhaltenen Inschrift: „.»umGedächtnis des ehrwürdigen Hochgelehrten Herrn Johannes Zellers, Pfarrersdahier, der neben seinen Altern begraben liegt, 21 Jahre an der Kirchein Nothfelden angestellt war und das Alter von 5!) Jahren erreichte.Gr war ein gütiger Vater von 11 lieblichen Kindern, von den Alten ge-liebt, eine Zierde unter seinen Zeitgenossen, von seinen freunden geschätzt.Er starb am 2. Februar im Jahre 1035. Nun darf er an dem Triumphder Himmlischen theilnehmen, wird einen verklärten Leib erhalten underwartet den Tag in Christo. Text: Dan. 12—13. „Du aber Daniel,gehe hin, bis das Ende komme, daß du anserstehcst in deinem Theil amEnde der Tage". Zellers Gattin starb 23. Sept. 1V33. Ihr Grabmalsteht in der Kirche zu Nothfelden neben dein Altar und hat die Inschrift,daß sie sanft und selig in dem Herrn entschlafen sei, und den Wunsch,daß Gott ihr eine fröhliche Auferstehung verleihen wolle, mit dem Spruch:Offenb. Joh. II. „Sei getreu bis in den Tod, so will ich dir die Kronedes Lebens geben". Das Todesjahr beider Ehegatten war für die FamilieZeller ein außerordentlich schweres. Johannes starb an der Pest, seinBruder Friedrich (11) in Zavelstein mit Frau und Sohn (33) ebenfalls,die Gattin und ein Sohn Christophs (11-), Johannes' Tochter in Mömpcl-gard (12), seine Frau Beatrix, welche auch zwei Brüder verlor, endlichdie Frau von Johann Conrad (13). (Kinder von Joh. s. 12—22).
Von Johannes Zellers Söhnen gehen vier Linien des Geschlechtesans, ». zw.:
Von Johann Eonrad (13) die Linie Bebenhausen, von Christoph(14) die Linie Denkendorf, Johann Ulrich (18) die Linie Stuttgart, vonJohannes (20) die Linie Manlbronn. Die dritte Linie ist mit den Enkelndes Stifters wieder erloschen, die andern drei Linien blühen heute noch.
v. Jacob Zeller (S. v. 3) * Böhringen 13. Oktober 1377Z 10. Dez. 1051. Er war - geistl. Verwalter n. Keller in Tuttlingen1015—25, Untervogt in Lausten a. N. 1025-27, Stadt- n. Amtsvogtin Stuttgart 1027 und noch 1037, späterhin Nechenbanksrat dort. Ver-heiratet war er dreimal: l. Leonberg 24. April 1010 mit Helene BänderO . . . ch4. Jau. 1634), Tochter des Forstmeisters Ulrich Bänder inLeonberg, Witwe des Patriziers Schwab in Augsburg; 2. 0. Sept. 1035mit Marie (ch 0. Aug. 1638), Witwe des Johann Sebastian Engelhardt,Vogts in Schorndorf; 3. mit Apollonia Schund, Tochter des Bürger-meisters Johann Schund in Schorndorf und Witwe des Kastcnpstegers