führt. Dir Bestätigung ließ auch diesmal nneder lange anssich warten, lllls dieselbe endlich eintraf, mußten deni De,Püchen zu Düsfeldvrf für die Auswirkung derselben bei derHof-Kauzlei 15 Rkhlr, bezahlt werden. Seine Wohnungkonnte Pastor Olpe nicht gleich im neuen Pfarrhanse nehnien, da dasselbe noch nicht fertig gestellt war. Weil aberauch das Kirchhans, in welchem sein Vorgänger nach Ab-bruch der alten Pastorat gewohnt hatte, wahrend derVakanzzeit wieder Perpachtet worden war, so mnsste Olpeauf ein halbes Jahr zu Hermann Vollenhof in den Schwaneu ziehen.
Pastor Olpe haben nur während feiner Kandidatenzeit zu Langenberg schon als einen selbständigen, energischdurchgreifenden Charakter kennen gelernt. Als einen solchenbewies er sich auch in seinem neuen Wirkungskreise zuSonnborn — ein strenger Vnstpredigcr, der nnnachsichtlichdie Sünden der Gemeindeglicder öffentlich und sonderlichaufdeckte und strafte. Die sonntäglichen Visitationen derWirtshäuser waren längere Zeit hindurch unterblieben,Pastor Olpe erneuert sie wieder. In betreff des Besuchesder K'onsistorial-Sitzungen läßt er beschließen, daß „keinerauS dem Consistorinm, er sei Kirchmeister, Provisor oderÄltester seines Ausbleibens ans dem Consistorinm exensirtwerden soll, wenn er nicht durch glaubwürdige Zeugenwird darthnn können, daß er eine wichtige höchstnöthigcReise Pornehmen muß oder daß er sonst bettlägerig krankoder gar dergestalt an den Füßen gelähmt gewesen, daßer dem Consistorinm nicht beiwohnen könne. Auch ist An-laß dessen verordnet, daß eben dieser Schluß in Ansehungder Vorbereitnngspredigt und Commnnion oxosptioiro
söhne Ausnahme) in alten Umständen völlig gelten undkünftighin kräftigst darauf gehalten werden solle." Mitallem Ernst dringt er darauf, daß bei einer Neuwahl vonKonsistorial-Mitgliedern „ein jeder von den Abtretenden mit